Zukunft in jeder Zelle

Kaum kommt die Sommersonne raus, verlässt meine Nachbarin ihre Dachwohnung und flüchtet runter an den Pool. Von Juni bis September wohnt sie also eigentlich draussen, denn oben unter dem Giebel ist es einfach unerträglich heiss und stickig. Daraus kann ich nun zwei Schlussfolgerungen ziehen: Erstens sollte man unser Dach wohl besser isolieren. Und zweitens ist es eigentlich schade, all die Wärme draussen auf den Ziegeln ungenutzt verpuffen zu lassen. Warum keine Solarzellen installieren?

Und das gilt nicht nur für meinen Block. In Adelboden gibt es laut einer Studie der Licht und Wasserwerke mehrere hundert Dächer, die sich hervorragend für Photovoltaik-Anlagen eignen würden. Niedrigere Energiekosten, Überschüsse zum Verkaufen, weder Lärm noch Emissionen – die Vorteile von Sonnenstrom liegen auf der Hand. Nehmen wir die Daten von bestehenden Anlagen: Während ich dies schreibe, sparen die Solarzellen auf Sillerenbühl alleine heute 81 Kilo Co2 ein. Das entspricht 542 gefahrenen Autokilometern oder 2 gepflanzten Bäumen. Die Solaranlage auf dem Fuhrenweidli hat heute sogar 108 Kilo Co2 gespart. 723 Autokilometer oder 3 gepflanzte Bäume.

Also wieder rauf aufs Dach. Wer unten liegenbleibt, holt sich eh nur einen Sonnenbrand am Pool.

1 Antwort
  1. Konrad sagte:

    Es gibt zwar sicherlich optisch schöneres als eine Solar Anlage das man sich auf das Dach setzen lassen kann. Aber es gibt wohl nicht viel, was zum einen der Umwelt zu Gute kommt, und zum anderen womit man Geld verdienen kann

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.