Brunchhotspots: Schlemmen auf Adelbodens Hausberg

Inspiriert von den Bärnermeitschis begeben nun auch wir uns unter die “frühstückenden” Blogger. Denn wie die Bundestadt, hat auch Adelboden eine Menge Brunch-Highlights zu bieten. Den Anfang machten wir im Bergrestaurant Tschentenalp. Im Sommer kann dort von 9.00 bis 11.30 geschlemmt werden. Leider erwischten wir einen nebligen und etwas trüben Sonntag, doch nach der kurzen fünfminütigen Bahnfahrt und dem Anblick des Buffets ging in unseren Schlemmerherzen die Sonne auf. Das Buffet des Tschentenbrunch bietet eine kleine, feine Auswahl an verschiedenen Borten, Gipfeli und Ankezüpfe, hausgemachte Marmeladen, Früchte und Fruchtsälfte und auch die Liebhaber deftiger Gerichte kommen mit Würsten, Fleisch und Käseplatte auf ihre Kosten.  Alles rund um das Ei kann bestellt werden und wird direkt in der Küche frisch zu bereitet. Ein Highlight waren der selbstgemachte Waldbeer- und Ananassmoothie. Auf der Tschentenalp steht Genuss und Gemütlichkeit im Vordergrund; hektisches Treiben oder gar Anstehen und Stau am Buffet sind hier Fehlanzeige.

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Unser Fazit: Alpiner Genuss in gemütlichem Ambiente mit bester Aussicht auf Adelbodens Bergwelt (ohne Nebel 😉 ), sehr aufmerksames Personal und Köstlichkeiten, welche mit viel Liebe hergestellt und aufgedeckt wurden. Das TschentenZmorge erfüllt alle Frühstückswünsche!

November Blue(s)

„Winter wo bleibst du?“, hört man momentan überall. Der November wird im Adelboden- Tütsch als „Wintermanet“ bezeichnet. Dieses Jahr aber, macht er seinem eigentlichen Namen gar keine Ehre. Bestes Herbst- und Wanderwetter, milde Temperaturen und Sonnenschein pur!

Für einmal macht nicht der “November Blues” die Runde, sondern der Himmel erstrahlt in kräftigstem November „Blue“. Und weil es so gut tut, einige Impressionen von Adelboden im goldigen Novembergewand:

 

 

Übrigens: markiert uns auf Instagram in euren schönsten Novemberfotos von Adelboden @vogellisiblog!

Kreatives Adelboden, Teil 2: Bäckerparadies und Geniesser-Adresse an der Dorfstrasse

Die Nebensaison meint es gut mit Adelboden: nebst Prachtswetter, dem Indian Summer gibt es diese Woche ein weiteres Highlight für Einheimische und Gäste und wer denkt, Adelboden lege sich im November schon mal vorzeitig in den Winterschlaf, der irrt: Die Pforten der Bäckerei Schmid sind aufgegangen. „O gugg – ds Tearoom Schmid isch umhi offe“ , ziert als Slogan die neue Speise- & Getränkekart. Der Vogellisiblog hat für Dich, lieber Leser, den wiedereröffneten und neugestalteten Bäckertempel erkundet und den Besitzern Nadja Bieri und Marc Schmid ein Wenig über die Schultern geschaut und auf den Zahn gefühlt:

Ein kühler, klarer November Morgen in Adelboden. Die Sonne versteckt sich noch hinter dem Lohner, doch auf der Dorfstrasse herrscht schon reges Treiben. So auch in der Bäckerei Schmid. Nach monatelangen Bauarbeiten und einem intensiven Endspurt, wurde diese Woche die Ladentüre wieder aufgemacht. Für die Besitzer Nadja und Marc eine Genugtuung.

Ein sattes, warmes Orange, welches sich durch das ganze Lokal zieht, prägt das Design und ist ein wahrer „Eyecatcher“, der förmlich dazu einlädt, in die Bäckerei hereinzutreten. Gekonnt wurde die moderne Ausstattung mit nostalgischen Elementen ergänzt, der rustikale Charme sollte etwas erhalten bleiben, und so entstand ein Mix zwischen modernstem Design und rustikalen Elementen, wie einer alten Kommode für Marcs Whiskeysammlung oder einem Werkbank, auf dem hausgemachte Güetzli und andere Köstlichkeiten ihren Platz gefunden haben.

Ich setze mich in einen der orangen Ledersessel, der neu vorhandenen Lounge Ecke. Beste Aussicht auf das morgendliche Geschehen im Dorf. Bald strömen die ersten „Gelben“ bereits zum Znüni ins Tearoom, Einheimische treffen sich zum Kaffeeschwatz, an der Ladentheke hat man alle Hände voll zu tun und auch viele neugierige Bekannte kommen mit Glückwünschen vorbei. Nadja und Marc sind sehr gefragt an diesem Morgen, dennoch nehmen sie sich Zeit, ihre Passion mit dem Vogellisiblog zu teilen.

Was hat geändert? Was bleibt?

Weiter Bestandteil ihres Tearooms bleibt die eigene hausgemachte Kaffeemischung, welche immer noch nach Rezept von Marcs Urgroßvater geröstet wird. Das Brotsortiment wurde erweitert: nebst Basler- Walliser-, Tessiner- und vielen weiteren Brotsorten bietet er fort zu auch eine saisonale Kreation aus der Backstube an. Momentan aktuell: ein herbstliches Marronibrot. Auch will er, ein Teil seines Handwerkes von der Backstube ins Ladenlokal verlegen, gegen die Adventszeit werde es vermutlich die Lebkuchenproduktion sein. „So hat unsere Kundschaft einmal die Möglichkeit, zu sehen, wie viel Handarbeit und Zeit ins „Läbchüechelä“ investiert wird“.

Ein weiterer Hingucker: Das Teeregal mit einer riesen Auswahl an offenen Teemischungen. Das neu umgebaute Tearoom Schmid lädt zum Verweilen ein, sei es für ein ausgiebiges Frühstück, ein Mittagessen oder einen Aprés-Ski-Drink in gemütlichem Ambiente: bei Nadja und Marc und ihrem rund 10-köpfigen Team sind Jung und Alt herzlich willkommen.

Was ich unbedingt noch erwähnen solle, frage ich die beiden. Natürlich, die offizielle Wiedereröffnung, welche am Samstag 14. November gefeiert wird. Auf die Gäste warten viele Attraktionen, wie frischgebackenes Holzofenbrot und die Möglichkeit einem Kaffeeröster über die Schultern zu schauen.

Gross ist das Funkeln in den Augen der Beiden, wenn sie von ihrem „neuen“ Juwel sprechen, beeindruckt von so viel Leidenschaft und Enthusiasmus verlasse ich das Ladenlokal.

Goldig ist der angebrochene Tag im Spätherbst, der Vogellisiblog wünscht den beiden mit Jungunternehmern eine ebenso goldige Zukunft und alles Gute an der Dorfstrasse 45. Oder wie Nadja und Marc selber sagen: „Wir sind nun in der vierten Generation da und wollen versuchen, unseren Platz an der Dorfstrasse neu zu beleben“.

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