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Schön satt statt Hauptstadt

Ich mag die Metaebene. Sonst würde ich ja nicht über Adelboden schreiben, sondern einfach dort sein. Das Lustige an dieser übergeordneten Sichtweise ist aber, dass man immer noch eine weitere Ebene hinzufügen kann. Schreibt mir zum Beispiel jemand einen Kommentar zu einem Post (nur immer zu!), wandere ich in der Ebenen-Hierarchie nach unten. Das ist ok. Umgekehrt kann schliesslich auch ich kommentieren, wenn jemand über Adelboden berichtet.

So wie die «Bärner Meidschi». Diese Lifestyle-Bloggerinnen aus der Hauptstadt haben das Lohnerdorf letztes Wochenende kulinarisch getestet. Das machen sie öfters im Oberland unter dem Motto «Wir sind deine Versuchskaninchen, deine Wochenendplaner und deine Vorkoster – und das mache mir gärn!» Und gerne blogge ich jetzt über die Bloggerinnen, schreibe über die Schreiberlinge, schichte eine Metaebene über die Metaebene.

Also: «Bärner-Meitschi» Sandra (ganz rechts im Bild) residierte mit einer Freundin in «The Cambrian» und probierte auch sonst so einiges. Crèmeschnitte auf Tschenten? «Wirklich eine Wucht!» Eiersandwich im Hotel? «Ich sage nur: Spiegelei!» Steak in der «Alten Taverne»? «Mir läuft immer noch das Wasser im Mund zusammen!» Fazit 1: Eine Bernerin mehr, die in Adelboden «Places to be» (wieder-)entdeckt. Fazit 2: Ich habe Hunger. Und das nicht auf der Metaebene.