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Wenn man beim Joggen kurz zum Gärtner wird…

Eigentlich war ich fest überzeugt, dass ich den Hörndliweg doch nun schon lange genug und eigentlich in- und auswendig kenne, bis ich gestern Abend Folgendes entdeckte: Auf der Holzterrasse eines Stafels (kleine Berghütte) oberhalb des Dorfes stehen rote, grosse Topfpflanzen. Nichts Aussergewöhnliches, oder? Nun, das dachte ich im ersten Moment auch, bis ich zwischen den Blättern und Blüten eine kleine Giesskanne mit folgender Aufschrift entdeckte: „Bitte Blumen giessen“.

Schmunzelnd bin ich diesem Rat gefolgt, habe die Kanne am nebenstehenden Brunnen neu aufgefüllt und gut sichtbar am selben Ort für den nächsten “Gärtner” wieder platziert.

Wer auch immer auf diese erfrischende Idee gekommen ist, die Blumen werden es ihm oder ihr während den andauernden Hitzetage mit Sicherheit danken.

Der (Hörndli) Weg ist das Ziel!

Wer bei diesem sonnigen Wetter Adelboden joggend erleben möchte, der sollte sich den Hörndliweg nicht vorenthalten. Der Panoramaweg oberhalb des Dorfkerns schlängelt sich entlang der Tschentenfluh durch den Wald.

Kein Asphalt, kein Verkehr, Ruhe, frische Luft und viel Grün bieten optimale Voraussetzungen zum “Secklä”. Das coupierte Gelände lässt die Beine schön schnell sauer werden, und wenn man denkt, es geht nicht mehr wird man – beim Daubenfels angekommen – mit einem wunderschönen Panorama entlöhnt.

Eine kurze Rast, um die Aussicht auf den Wildstrubel zu geniessen, muss immer sein. Kurz darauf und immer noch ausser Atem gehts weiter und ich bin froh, dass der Vogellisi- Berglauf erst in gut zwei Monaten stattfindet!