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Diese Geschichte ist Käse

Warum nur sind die Engstligtaler beim Hobelkäsen so unschlagbar? (An der 16. Olma-Alpkäseprämierung holten sich Heidi und Stephan Sarbach-Aellig aus Adelboden in dieser Kategorie den ersten Rang, der zweite Platz ging an Judith und Hans Wyssen aus Frutigen.)

Die Erklärung ist ganz einfach: Lokaler Hobelkäse wird unter anderem auch vom Frutiger Unternehmen Puralpina vertrieben, das dazu auch gleich Käsehobel anbietet. Die Klingen dafür stammen von der Firma Victorinox, die ja auch das berühmte rote Sackmesser der TV-Serienfigur McGyver herstellt. MacGyver wiederum lernte bei einem Einsatz in einer frühen Episode die Schülerin Lisa Woodman in der Schweiz kennen. Woodmann wird von der Schauspielerin Mayim Bialik verkörpert, auch bekannt aus ihrer Rolle in der Serie «The Big Bang Theory». Da geht es um die Urknall-Theorie, zu der Albert Einstein ja bekanntlich wesentlich beigetragen hat. In seiner Zeit in Bern schrieb Einstein jedoch auch an seiner Dissertation mit dem wohlklingenden Namen «Eine neue Bestimmung der Moleküldimensionen». Und jetzt kommt der springende Punkt: Diese Arbeit wird auch in der Molkereikunde beigezogen, um etwa zu beschreiben, wie sich Kaseinpartikeln bei der Käsezubereitung verhalten. Logisch, hatten die Berner Sennen mit diesem knallharten theoretischen Background schon immer einen Vorsprung zur Konkurrenz.

So. Ich könnte natürlich auch einfach sagen, dass die Engstligtaler Käser ganz viel Erfahrung und Leidenschaft in ihr Milchprodukt gesteckt haben. Dass das der wahre Grund für die Alpkäseprämierung war. Aber die andere Geschichte klingt eigentlich auch ganz plausibel, oder?