Gegen den fiesen Föhn

Wir wollen gerade Schnee, Kälte, Windstille und gehobene Stimmung. Doch was ist der Föhn? Ein trockener, warmer Fallwind. Also genau das Gegenteil. Eine Spassbremse, ein luftiger Spielverderber. Doch es gibt Trost in dieser stürmischen Stunde:

  1. Im Skigebiet Elsigen-Metsch wurden am letzten Wochenende immerhin bereits die ersten Kurven im Schnee gezogen. Das war kein Winter-Intermezzo, sondern ein Startsignal.
  2. Der Föhn sorgt zumindest für ausgeprägte Fernsicht, da weniger Schwebeteilchen die Atmosphäre trüben.
  3. Warme Luft ist weniger dicht. Dadurch wird das Licht vermehrt abgelenkt, und die Berge erscheinen grösser, als sie tatsächlich sind. Man muss kein Physiker sein, um zu erkennen, dass das wenigstens gute Werbung ist.
  4. Wir sind auf jeden Fall nicht alleine mit dem fiesen Föhn: In Kärnten gibt es den «Jauk», in Ecuador den «Chanduy» und in den Rocky Mountains den «Chinook».
  5. Die Bise ist auch nicht besser. Denn dieser Wind ist zwar bitterkalt, dafür ebenso trocken und zuweilen stürmisch.
  6. Wer nach dem Ausgang mit Kopfschmerzen erwacht, kann immer noch der Wetterlage die Schuld geben.
  7. Und zu guter Letzt: Jeder Föhn hat ein Fenster. Und Fenster lassen sich auch wieder schliessen.
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