Das Vogellisi wird vierfach flügge

Heute kann ich für einmal in eigener Sache schreiben: Frühling und Sommer gehören sowieso ganz dem Vogellisi. Da ist erstens das kürzlich erschienene Buch «Vogel Lisi – ein Naturmärchen» von Annemarie Stähli. Da ist zweitens das zugehörige Theater, welches die Oberländer Märlibühni in Steffisburg unter freiem Himmel aufführen wird. Da ist drittens die Vogellisi-Ballade, die der Frutiger Singer-Songwriter Trummer in diesem Rahmen komponiert hat. Und da ist zu guter Letzt noch das Vogellisi-Festival, das den Juli mit Perlen wie Züri West oder Troubas Kater bereichert.

Print, Theater und Konzertbühne: 2017 wird die bekannte Sagengestalt historisch verortet, melancholisch beschworen und mit einem Grossanlass gefeiert. Unsere Blog-Galionsfigur entwickelt also gerade eine überdurchschnittliche Eigendynamik in verschiedene Richtungen. Und genau so muss es auch sein. Wie ich schon öfters betont habe: Das Vogellisi verfügt nicht über eine fixe «Corporate Identity». Es gibt keine begrenzte Anzahl Merkmale, welche sie trennscharf kennzeichnen. Autor, Musiker, Blogger: Jeder erzählt die Geschichte der Kräuterfrau auf seine Weise, und jedes Mal gewinnt die Figur gerade dadurch an Kontur.

Und wenn das jemandem zu vage bleibt, kann er gerne noch eine weitere Version dazudichten.

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