Oniborg gut essen im Skigebiet – Wunderbar

Das sonnige Osterwochenende zog die Massen in die Berge. Mittendrin auch das Vogellisi, beziehungsweise Furggi und Chälistii auf Mission: Oniborg gut essen im Skigebiet. Vor prächtiger Bergkulisse, direkt an der Piste Hahnenmoos-Geils liessen wir uns mit hungrigen Bäuchen nieder, angelockt von chilliger Musik und guter Stimmung. Die Wunderbar ist DER Treffpunkt im Skigebiet und hat für alle – Jung und Junggebliebene – etwas zu bieten. Auch kulinarisch gesehen ist für Jede und Jeden etwas dabei.

Furggi testete die Spezialität des Hauses: “Hot Wolf” – quasi ein Hot Dog für Grosse, sprich das Wienerli wird gegen eine Adelbodner Bratwurst eingetauscht. Weiter gab es Cheeseburger und Pommes, die Portionen grosszügig. Wer ein ebenso berühmtes Schnitzelbrot will, sollte die Mittagsrast möglichst früh einlegen, das Gericht ist, wie auch an diesem Wochenende, schnell vergriffen. Gegen den Durst emfpiehlt Chälistii einen Swizzly, leckerer Apfelcider mit Holunderblütensirup.

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Nach Speis und Trank gehört auch immer der wohlverdiente Mittagsschlaf in einem der begehrten Gratisliegestühle zum Besuch in der Wunderbar dazu. Vorausgesetzt, man ergattert sich einen freien Stuhl, wie immer bei schönem Wetter: kein einfaches Unterfangen und auch hier gilt: First come, first serve! 🙂

In der Wunderbar ist der Name Programm und deshalb: “Oniborg ä Grund zum verbiguggä!”

Oniborg gut essen im Skigebiet-Chumihütte

Bereits die Anreise zur «Chumihüttä», welche mitten im Skigebiet liegt, stellt sich sehr abenteuerlich dar. Sie ist vom Luegli oder vom Metsch-Stand an der Lenker Seite direkt zu erreichen. Und verpassen sollte man sie definitiv nicht.
Vor der Hütte stehen viele alte Tische mit noch viel mehr alten Stühlen. Der Anblick ist richtig «heimelig» und man will sich sofort hinsetzen. Ich setze mich hin und prompt werde ich auch schon von einer jungen Dame mit einer feschen «Chümihüttä»-Sonnenbrille bedient. Ich frage nach einem Glühwein, doch ein solcher ist leider nicht vorhanden. Stattdessen schlägt sie mir ein «Rägäpöli» vor. Eine hauseigene Kreation. Eine Mischung zwischen Glühwein und Jägertee. Ohne zu zögern bestelle ich gleich. Während ich warte schaue ich mich ein wenig um. Rund herum sind an allen Tischen Leute verschiedenen Alters. Die Stimmung wirkt sehr heiter und alle schienen gut gelaunt zu sein. Immer wieder fahren fleissige Ski- und Snowboardfahrer den steilen Hang herunter, an welchen man vom «Chumi» perfekt sieht.

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Da kommt auch schon mein «Rägäpöli». Vor lauter herumschauen, habe ich völlig vergessen, mir die Karte anzusehen. Gleich sticht mir das Highlandbeef ins Auge. Dies, lasse ich mir später vom Chef persönlich sagen, ist die Spezialität der Chumihütte, welches im Sommer ganz in der Nähe grast. Ich habe diese wunderbaren Geschöpfe bereits zu Gesicht bekommen bei einer sommerlichen Wanderung. Eigentlich ein Grund den Highlandbeef-Burger nicht zu probieren, aber die Versuchung ist zu gross. So bestelle ich meinen Burger plus eine Grillkartoffel. Aber auch für Vegis gibt es tolle Alternativen wie zum Beispiel ein guter «Käsbrägel» oder eine exotische Nudelsuppe! 😉
Während der nächsten Wartezeit habe ich die Gelegenheit, mich noch ein wenig mehr umzuschauen, während ich an meinem köstlichen «Rägäpöli» nippe. Hinter mir entdecke ich breite Holzliegen mit einer Schaumstoffmattratze darauf. Einmal Probeliegen kann ja nicht schaden. Und tatsächlich: Die Liegen sind unheimlich bequem und für mich einer der schönsten Plätze für ein Mittagsschläfchen gleich nach dem Essen.

Bevor mein Burger den Weg auf den Tisch findet, schaut der Chef der Chumihütte Hansueli Hari noch bei mir vorbei und erzählt mir, dass er eigentlich auch bei schlechtem Wetter eine gute Zufluchtsstelle sei. In der Hütte drinnen habe es nämlich tatsächlich Kapazität für ungefähr 70 Leute. Für mich völlig neu. Ich kannte das Chumi bis heute nur von aussen. Ebenfalls hilft in der Chumihütte die ganze Familie mit. Der Betrieb wird mir immer sympathischer!:)
Als dann der Burger vor mir steht und mein Magen mich noch einmal anknurrt heisst es dann: «Ä Guetä». Glaubt mir liebe Leute, dieser Burger war definitiv ein Highlight meiner bisherigen kulinarischen Erfahrungen.:)
Nach dem guten «Z’Mittag» lasse ich mich dann mit einem 2. «Rägäpöli» auf die Sonnenliege niedergleiten und geniesse die wunderbare Mittagssonne.
Oniborg ä Grund zum verbiiguggä!

Oniborg gut essen im Skigebiet-Chuenisbärgli

Oniborg gut essen am Chuenisbärgli, doch was heisst es eigentlich? “Oniborg” stammt aus dem alten Sprachgebrauch Adelbodens und bedeutet ausserordentlich. Für den ersten Beitrag unserer Serie über das kulinarische Angebot auf der Piste besuchte ich das Bergrestaurant am Chuenisbärgli. Bereits seit 26 Jahren kümmert sich Hälmi für das Wohlergehen der Gäste. Als ich eintreten will, kommt gerade ein Vater mit seinem Kind aus der Tür und das Kind sagt mit strahlender Miene:”Uh das isch sehr guet gsi!” Na da kann ich mich ja auf etwas freuen. Zu Fuss ist das Restaurant bequem mit dem Sessellift zu erreichen. Noch einfacher ist der Weg mit den Skis, das Restaurant liegt eigentlich mitten auf der Piste. Läuft der Sessellift, ist es jeden Tag ab 9.00 Uhr geöffnet. Die Bergbeiz ist klein und gemütlich, so richtig heimelig. Im Stübeli mit dem Holzofen kommt eine urchige Atmosphäre auf.

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Die Gerichte sind traditionell, unter anderem stehen Rösti, kalte Platte, Käseschnitte und Fondue auf der Speisekarte. Vor allem letzteres ist weit bekannt für seine vortreffliche Qualität und den guten Geschmack. Hälmi empfiehlt mir eine Käseschnitte, ein Klassiker aus Brot, Käse, Schinken, Ei und Wein. Das Essen kommt schnell und richtig heiss. Genau so stellt man sich eine Käseschnitte vor. Die Käsemasse weicht das Brot nicht auf und die Portion wäre wohl auch für einen Schwinger mehr als genug. Wir unterhalten uns während dem Essen über seine lokalen und internationalen Gäste, den Weltcup und seine Reisen im Sommer. Man merkt, dass ihm persönlicher Kontakt zu seinen Gästen am Herzen liegt. Seine Kundschaft ist ein bunter Mix aus Einheimischen und Touristen, alt und jung. Werbung braucht Hälmi keine, das Chuenisbärgli ist durch den Weltcup weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Fazit zur Käseschnitte am Chuenisbärgli: Eine Empfehlung! Um die üppige Käseportion leichter zu verdauen, serviert Hälmi mir noch einen hausgemachten Schnaps. Übrigens findet die Laser- und Schneesportshow direkt neben der Bergbeiz statt. Diesen Freitag, 04. März 2016, zum letzten Mal in dieser Saison!

Oniborg gut essen im Skigebiet

Neu! Neu! Neu!

Das Vogellisi stattet den Adelbodner Bergrestaurants und Skihütten einen Besuch ab und testet ganz nebenbei das kulinarische Angebot im Skigebiet.

Adelboden hat nicht nur auf, sondern auch neben den Pisten so Einiges zu bieten. Das Vogellisi ist sich sicher, dass unser Skigebiet auch kulinarisch top ist. Das Standardgericht an einem Skitag ist oftmals “Schnipo”, jedoch gibt es noch viele andere kulinarische Leckerbissen zu geniessen. Mit der Serie “Oniborg gut essen im Skigebiet” möchte das Vogellisi kleinere und grössere Restaurants besuchen und deren Highlights aus der Küche ausfindig machen, sowie auch die kleinen Gastrojuwelen im Skigebiet präsentieren und ihnen mit dem Vogellisi Blog eine Plattform bieten, da sie nebst den grossen und bekannten Namen oftmals verloren gehen. Auch ist es das Ziel, Gästen sowie einheimischen Lesern des Vogellisi Blogs Ideen und Anstösse zu liefern, einmal an einem anderen Ort, vielleicht noch nicht bekannten Restaurant, einzukehren.