Adler – nicht nur König der Lüfte

Der Adler.

König der Lüfte.

König der Alpen.

Wappentier des Lohnerdorfs.

Namensgeber für ein beliebtes Hotel und Restaurant.

Ein weiteres Mal hat der Vogellisiblog das Brunchangebot Adelbodens getestet und ist dazu an einem winterlichen Sonntagmorgen im Hotel Adler eingekehrt.

 

An diesem Sonntagmorgen ist es im Hotel Adler relativ ruhig – entweder liegt es daran, dass wir früh dran sind oder dass alle Hotelgäste bereits die Skipiste unsicher machen. Wie dem auch sei, wir bestellen unsere Getränke und erkunden das reichhaltige Buffet. Wo fange ich an? Salzig oder süss?

Nutella oder Confi?

Joghurt oder Müsli?

Rösti oder Fruchtsalat?

Greyezer oder Camembert?

Spiegelei oder weichgekochtes Ei?

Beginnen wir mit Brot! Brot? Hmm, Gipfeli, Weggli, Butterzopf, Urdinkel, Ruch-, Maisbrot, Vollkorn oder gar glutenfrei?

Hmm, also nochmals von vorne – statt werden wir bestimmt!

Die Auswahl ist sehr umfassend, jeder “Zmorgetyp” findet das Nötige für einen gelungen Start in den Tag, selbst auf Unverträglichkeiten wird eingegangen, was ich für Adelboden sehr bemerkenswert finde! Das Personal ist sehr aufmerksam, das Ambiente gemütlich.

Was zudem sehr erwähnenswert ist, dass grossen Wert auf einheimische und regionale Produkte gelegt wird. Wer also regelmässig im “Schwand” einkauft, erkennt die Lenker Butter, das Bühlbergmutschli, das Urdinkelbrot vom Michel, das Maisbrot vom Schmid und Hauerters Butterzopf.

Der Adler.

König der Lüfte.

König der Alpen.

Wappentier des Lohnerdorfs.

Namensgeber für ein beliebtes Hotel und Restaurant.

und König des Frühstücks!

 

Das Vogellisi ist nun auch an der Dorfstrasse prominent vertreten

Neues Leben an der Dorfstrasse und die Vogellisi-Palette wird um einen Namensträger reicher: Nach dem Skifahren einen wohlverdienten Schlummertrunk bestellen, sich mit Freunden zum Klatsch und Trasch verabreden oder nur ganz einfach so: in der neuen Vogellisi Mountain Bar an der Dorfstrasse ist alles möglich! In modernem Ambiente, geniesst man nebst Bekanntem auch einige fancy Drinks in Kristallgläsern und auserlesene Biere, sowie leckere Snacks. Dabei sind nicht nur die Brille der Geschäftsführerin Anke, oder das Aquarium hinter der Bartheke ein Hingucker…aber überzeugt euch selbst: die Vogellisi Mountain Bar, wo Berge und Moderne sich vereinen!

Die Wüste lebt im Engstligtal

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ja nicht gerade für ihre Schneesicherheit bekannt. Das mag eine Erklärung sein, warum immer mehr Touristen aus den Golfstaaten im Berner Oberland anzutreffen sind. So weit, so gut. Nun soll aber vor Dubais Küste ein Ferienresort entstehen, zu dem auch eine Schweizer Motto-Insel gehört. Mit Schnee, Fondue, Alpine-Spa und Volksfesten bei 40 Grad im Schatten. Manche werden jetzt sagen: Kein Grund zur Sorge. Diese schnöde Imitation wird sowieso nie ans Original heranreichen.

Aber Vorsorgen ist besser, sagen andere: Wenn die Scheichs schon die Schweiz kopieren, imitieren wir eben auch die Emirate. Das können wir schon lange. Nur mit einem Halal-Frühstück im Berghotel ist es dann künftig allerdings nicht mehr getan. Einige raten vielleicht sogar dazu, den Sahara-Staub, den der Föhn bringt, zu künstlichen Dünen aufzuschütten, statt Villiger-Stumpen  vermehrt Shisha am Skilift zu rauchen und einige Schlitten von Kamelen gen Berg ziehen zu lassen.

Wer jetzt einwendet, dass Stammgäste hier aber keine Exotik wünschen, sondern alpine Authentizität, hat vermutlich recht. Ausserdem wirkt unsere Ursprünglichkeit ja gerade exotisch für Gäste aus dem Orient. Halten wir es also echt und einfach. Oder wollten Sie auf ihrer Arabienreise unbedingt die Schweizer Insel vor Dubai besuchen? Ich jedenfalls nicht.

“Italianità” an der Dorfstrasse – einkaufen und geniessen mit Aussicht!

An diesem wunderbaren, sonnigen Herbstmorgen ist der Vogellisi Blog zu Besuch an der Dorfstrasse 69, auf der wohl schönsten Sonnenterrasse Adelboden, mit dem wohl besten Kaffee Adelbodens. Aber wir befinden uns nicht etwa in einer Bäckerei oder einem Restaurant, wie man jetzt vielleicht denken könnte – nein, wir befinden uns mitten in einem Modegeschäft.

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Wer jetzt denkt, wie ich gedacht habe, dass Mode, Wohnaccessoires und Kaffee und Schoggikuchen nicht in einem Raum Platz vereinbar sein kann, denn will ich nun eines Besseren belehren: Ich stehe in der Mitte des grossen Raums. Links und rechts von mir sind Hosen, T-Shirts, sowie Gurte, Schals und andere Accessoires liebevoll und gekonnt arrangiert.  Der Übergang von Kleidung zu den Wohnaccessoiren ist fliessend, in das grosszügige Geschäft strömt viel Licht und überall sind Elemente aus Holz zu entdecken, diese natürlichen Materialien umrahmen das Konzept des Raumes und geben ihm die wohlige und warme Atmosphäre  

Ich stehe mitten im „burn living“ und vor mir eines seiner Highlights – die Sonnenterrasse, welche mit unverbaubarer und unverkennbarer Sicht auf Chuenisbärgli, Fitzer, Wildstrubel, Lohner und Co. zu beeindrucken vermag. Gerade an diesem schönen Herbsttag mindestens einen Kaffee wert und so nehmen, je älter der Morgen wird, immer mehr Gäste auf der Terrasse Platz.img_0968

Unter dem Motto: „Einkaufen und geniessen mit Aussicht“ verwöhnt die Gastgeberin Désirée Burn Gäste und Kunden mit viel Passione und Amore und ist stets auf das Wohl des Kundes bedacht. In den ruhigen Minuten habe ich sie mit Fragen gelöchert und dabei verraten bekommen, dass es schon immer ihr Traum war, ein „Käffeli“ zu eröffnen und diesen Raum mit dieser Terrasse musste ich einfach ausnutzen – für ihr Café setzt sie dabei auf eine kleinere Karte, dafür auf gute Qualität. „Guter Kaffee musst du haben, wenn du am Ende des Dorfes bist“. Die Kleidungsstücke und Accessoires wählt Désirée Burn selbst aus – ganz nach ihrem Gusto und stets nur, was ihr persönlich gefällt. „Ich wähle immer Marken, die nicht so verbreitet sind – grosse und bekannte Namen bekommst du auf der ganzen Welt, dann müssen sie nicht auch noch in Adelboden vorhanden sein“. Zum Dekorieren der Schaufenster und Arrangieren der Kleider im Laden lässt sie sich von anderen Geschäften, Bildern und dem Internet inspirieren. „Professionell gelernt habe ich das nie und glaube mir: das Dekorieren dauert Stuuuunden“. 

Preislich variieren die Kleidungsstücke, und obschon im „burn living auch exquisite Einkäufe getätigt werden können, vermittelt Désirée und auch die Erscheinung des „burn livings“ authentische und ehrliche Bodenständigkeit. Bodenständig ist dann auch ihre Antwort auf meine Frage, warum ein Gast den unbedingt ihr Geschäft besuchen sollte, wenn er in Adelboden ist: „Niemand muss, wenn er nicht will – aber ich will nicht Werbung machen für mich selber, so bin ich nicht, ich habe freue, wenn es Kunden und Gästen bei mir gefällt“.

img_0971Diese Gastfreundschaft ist spürbar und so verwundert es nicht, dass es vor allem der Kontakt mit Menschen und die vielen Geschichten, welche man dadurch erzählen könnte, sind, für welche Désirées Herz schlägt.

 

Das „burn living“ –  bodenständig, authentisch und spürbare Herzlichkeit. Italianità, die Adelboden gut tut – und damit vom VogellisiBlog wärmstens empfohlen.  

 

 

 

Neulich am Wegesrand…

Soll noch jemand sagen, Take away kenne man nur in Bahnhöfen und urbanen Gebieten. Dieser Trend ist längst nicht mehr nur dem hektischen Stadtleben vorbehalten. Doch schaut selbst:

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Diese alpinen Take Away Kühlschränke sind oftmals entlang Wanderwegen oder bei Bauernhöfen zu finden. Ganz einfach ein Stück pures “Adelboden” kaufen und ein gewöhnlicher Spaziergang wird zur wahren Genusswanderung!

 

Happy weekend!