Der grösste Fernseher Adelboden’s gehört unserem Vogellisichopf vam Herbstmanet

Tag des Kinos. Eine einmalige Sache, an welchem wir uns für nur CHF 5.00 einen Film anschauen können. Auch ich nutze dieses Angebot. Als ich da so sitze, in meinem gemütlichen, roten Kinosessel, in meiner linken Hand ein kleines Popcorn, welches bereits fast leer ist und ich Robert De Niro an der linken Wand sehe, der mit der Pistole auf mich zielt, frage ich mich, was eigentlich hinter einer Filmvorstellung steckt. Ich komme lediglich in den Saal herein, geniesse die Vorstellung und verlasse diesen anschliessend wieder. Jetzt bin ich neugierig!

Und wer könnte mich besser aufklären, als unser Vogellisichopf vam Herbstmanet, Ruedi Gempeler. Seit Juni 2015 betreibt er das Ciné Rex mit seiner Partnerin Mirjana Wildboltz, besser bekannt als Gigi. Ruedi ist schon seit seinem 13. Lebensjahr im Kino engagiert. Damals war er als Placeur im Einsatz. Auch während seiner Ausbildung als Zimmermann bei der Künzi + Knutti AG ging dieser Nebenjob im Kinosaal mit 213 Sitzplätzen nicht verloren. So kam es auch dazu, dass Ruedi nach einer 2. Lehre und diversen anderen Tätigkeiten also Nachfolger von Jean-Rolf Pieren in Frage kam und schlussendlich zum neuen Betreiber wurde. Es fasziniere ihn, dass man im Kino in eine andere Welt eintauchen kann. Hatte man einen schlechten Tag, kann man sich während des Films völlig davon lösen und sein Popcorn und Bier geniessen, so Ruedi. Der Alltag bleibt draussen.

Das ist jedoch eher Part des Besuchers. Ruedi erklärt mir, dass viele Aufgaben anstehen, damit ein Film überhaupt gespielt werden kann. Dazu gehört die Filmauswahl. Kriterien sind zum Beispiel Schauspieler oder Kategorie des Films, oder auch, wenn er mehrmals auf einen Film abgesprochen wird. Also quasi auf Anfrage. Weiter muss er die Filme bei den jeweiligen Büros, von zum Beispiel Warner Brothers in der Schweiz, bestellen. Wenn er die Daten dann digital erhält, muss er diese mit Code abholen und einrichten, also Vorschau und Pausendauer. Wenn dies alles geschafft ist, ist nur ein Knöpfchen zu drücken und schon läuft alles wie geschmiert und Ruedi kann sich auf die Buvette und die Besucher konzentrieren. Weiter muss er sich aber auch überlegen, wann er welchen Film spielt. In diesem Zusammenhang kommen dann Kriterien wie Schulferien oder auch Spielzeit zum Zug. Da einige Filmbegeisterte leider auch nicht fähig sind, Popcorn zu essen ohne, dass das eine oder andere seinen Weg zum Boden findet, gehört das Putzen ebenfalls zu den Aufgaben eines Kinobetreibers.

Anders als zum Beispiel im Westside in Bern ist das Ciné Rex noch ein typisches, charmantes Kino. Das Erlebnis ist ein anderes. Man zieht sich schön an. Es ist wie ein Ausgehen. Ebenfalls hat es auch eine persönliche Note. Wo sonst wird man mit Namen gegrüsst und nach dem Befinden gefragt, wenn man in den Saal tritt? „Die Arbeit macht mir Freude… meistens“, sagt Ruedi lachend. Auch ärgerliche Momente gehören dazu. Wenn nur zwei Personen auftauchen entspricht das nicht der Vorstellung von ihm. Auf die Frage, ob er auch schon einmal keine Besucher gehabt habe, den Film aber trotzdem zum Besten gegeben hat antwortet er schmunzelnd: „Ja wieso nicht? Wenn ich den Film noch nie gesehen habe. Und wenn wir schon das grösste Wohnzimmer und den grössten Fernseher im Dorf haben, lassen wir uns das sicher nicht entgehen!“ Dazu muss ich sagen: Hat was!

Einige Fragen zum Schluss

Deine Freizeit?
Biken, Töffahren, Wandern und teils auch Aushilfsjobs

Dein Lieblingsfilm?
(nach längerem Nachdenken) Mehrere!

Sommer oder Winter?
Beides, die Abwechslung ist wichtig

Weltcup-Bar oder Bernabar?
Weltcup-Bar

Strubel oder Lohner?
Strubel

Dein Lieblingsplatz in Adelboden?
Der Hahnenmoospass

Ski oder Snowboard?
Ski

Kino oder Konzert?
Kino

Lange könnte ich noch weitererzählen von Ruedis vielseitigen Job. Ich für meinen Part, bin fasziniert, was alles zu unserem kleinen, authentischen Kino dazu gehört. An meinen allerersten Kinofilm, welchen ich natürlich im Ciné Rex gesehen habe, erinnere ich mich noch sehr gut. Seither bin ich von diesem Saal gefesselt. Wer Adelboden’s grösstes Wohnzimmer also noch nie von innen gesehen hat, sollte dies schleunigst ändern und dort in eine andere Welt eintauchen. Die Welt des Kinos!

 


 

 

 

“Bergführer aus Leidenschaft” – dr Vogellisichopf vam ugstä

Im Dezember Skilehrer, Reiseführer in Patagonien im Januar. Februar und März auf Skitouren. Im Mai Bergführer in den umliegenden Alpen. Anfangs Juni Ausbildner und den Rest des Sommers Wander-, Kletter- und Bergführer. Oktober und November Leiter von Expeditionen nach Nepal oder Kapverden. Dazwischen rekognoszieren und organisieren bevorstehender Reisen. So ungefähr sieht ein Jahresverlauf von Peter Schmid aus – Bergführer als „Fulltime-Job“.

Der gelernte Elektriker widmet sich seit 1977 vollumfänglich dem Beruf als selbstständiger Bergführer, wobei dies für Peter Schmid ein weiter Begriff ist. Wandern, Klettern, Bergsteigen, Skitouren, Skibegleitungen, Skiunterricht, Trekkings, Expeditionen oder Reisen in ferne Länder –  sein Angebot ist gross. Zusammen mit seiner Frau Elisabeth führt er das Unternehmen „International Mountaineering“.

Es ist seine Leidenschaft – sein Traumberuf. Eine Möglichkeit die gesamte Welt sehen zu können. Peter Schmid strotzt nur so von Abenteuerlust und ist noch lange nicht müde. Er erzählt von seiner ersten Erklimmung des Mt. McKinley als Bergführer oder seiner „schwierigsten“ Besteigung – dem Alpamayo in Peru. Nicht fehlen darf der Shishapangma mit einer Höhe von 8046 M.ü.M im Himalaya. Nicht minder leidenschaftlich berichtet er von seinen Expeditionen in Island, Kenia oder den Nordlichtern in Norwegen. Auf allen 4000-er der Alpen war er und bis auf Ozeanien, mehrmals auf jedem Kontinent.

Alpamayo, Peru

Alpamayo, Peru

Und doch, seine Heimat ist Adelboden. Unzählige Male war er auf dem Wildstrubel, jeden Winter verbringt er als Skilehrer auf den Pisten der Skiregion. Adelboden – sein Rückzugsort.

„Muesch chönä verzichtä u wes passt – muesch zueschlaa“ (Man muss verzichten können und wenn`s passt – muss man zuschlagen), antwortet er auf die Frage, wie er auf die Gefahren am Berg eingeht. Seine Entscheidungen kann er vertreten, die anderer Personen am Berg jedoch nicht. So ist nicht etwa die Natur die grösste Gefahr, sondern wir Menschen und unsere individuellen Entscheidungen.

 

Peter Schmid – Bergführer aus Leidenschaft, familienmensch und vielseitig.

 

Einige Fragen zum Schluss:

Kochen oder Essen?

„Essen – ich bin nicht der Kocher“

 

Strubel oder Lohner?

„Lohner – er ist technisch schwieriger, zudem ist der Strubel über die Jahre hinweg gefährlicher geworden“

 

Winter oder Sommersaison?

„Beruflich gesehen der Winter, der Sommer ist hektischer – Privat eher der Sommer“

 

Kapverden oder Kilimandscharo?

„Kilimandscharo –  in mir steckt nach wie vor Bergsteiger-Feuer“

 

 

 

 

Wie giftig ist die Tastatur?

Bis zum 19. August kann man sich noch fürs «Digital Detox Camp» in Adelboden bewerben. Hm. 4 Tage entgiften ohne Internet & Co. – kribbelt es da in meiner Hand? Einerseits nein: Mein uraltes Handy schreibt in Keilschrift und explodiert, wenn ich damit ins Netz will. Ich scheine also nicht suchtgefährdet zu sein. Andererseits ja: Bin ich nicht gerade dabei, den Nachmittag mit einem Social-Media-Auftritt zu bestreiten? Arbeite ich nicht die meiste Zeit vor dem Bildschirm? Das schreit doch einfach nach einer Auszeit im Grünen. Dann wieder nein: Gerade hatte ich doch eine Woche Ferien in der Natur, ohne in dieser Zeit nur einmal meine Mails zu checken. Ich komme analog also bestens klar. Dann wieder ja: Habe ich in dieser Zeit nicht neidisch auf jeden Bildschirm im Blickfeld geschielt? Und Smartphone-Besitzer mit Fragen gelöchert? Nun aber nein: Ich besitze ja nicht einmal ein Tablet, das ich fürs Camp weglegen müsste. Oder schliesslich doch ja? Fernseher sind heutzutage halt ebenfalls so smart wie interaktiv, und ohne TV halte ich’s nicht lange aus.

Ich weiss nicht, wie es anderen Interessenten geht. Bei mir endet dieser Vergleich irgendwie unentschieden. Da ich in dieser Angelegenheit als Vogellisi-Blogger jedoch ohnehin befangen bin, ziehe ich meine Kandidatur fürs «Detox-Camp» hiermit zurück. Mögen würdigere Teilnehmer mit klarerer Absicht die reinigenden Stunden auf der Alp geniessen: Ich schreibe dann vielleicht  einen neidischen Post darüber – hoffentlich nicht allzu giftig.

Wo sogar das Vogellisi mittanzt

Ruhig, ausgeglichen, imposant und majestätisch. So würde ich das Unter dem Birg und die Aussicht auf den Engstligen Wasserfall normalerweise beschreiben. Für das Wochenende vom 7. und 8. Juli – dem legendären Vogellisi-Wochenende – muss ich meine Wortwahl wohl etwas anpassen: belebt, laut, aufgeregt und bodenständig.

Als ich losfahre in Richtung Unter dem Birg, bin ich nervös und sehr gespannt, was auf mich zukommen wird. Ich wirke an diesem Wochenende als Helfer am Festival. Ich gehe davon aus, dass mich erst einmal Hektik erwartet, bis alles organisiert ist und jeder an seinem Platz steht. Dort angekommen stelle ich fest, dass von Stress nicht die Rede sein kann. Alle wirken gelassen. Es scheint, als überstrahle die Vorfreude alles. Und diese steigt bei mir stetig.

Nach einigen kurzen Anweisungen, Erklärungen und nach Bezug von einem „flotten“ Helfer T-Shirt trudeln bereits die ersten Gäste ein. Wahrscheinlich hat das Unter dem Birg auf diese abgefärbt. Alle wirken ruhig und ausgeglichen.

Das Line Up, das uns erwartet, ist aber alles andere als ruhig. Bald darauf geht’s endlich los. Der aus Adelboden stammende Sänger und Multiinstrumentalist Andi Allenbach eröffnet als ND Turn das 10. Vogellisi Festival. Nach diesem Startschuss, geht’s rund. Nach The Souls und Lovebugs sorgen Hecht und Troubas Kater für tolle Stimmung im Festzelt. Wenn man zwischendurch eine kleine Stärkung braucht, gibt es am Foodstand direkt hinter dem Festzelt wunderbare Gerichte, sowie unglaublich köstliche Nussgipfel. Das Festgelände ist klein aber oho! Die vielen bekannten Gesichter machen die Stimmung schon fast ein wenig familiär. Mit vielen Wiedersehen und guten Gesprächen geht es bereits am Freitag bis in die Früh.

Doch am Samstag ist Ausschlafen für mich kein Thema. Bereits um 12.30 Uhr stehe ich wieder im Unter dem Birg, bereit für meinen nächsten Einsatz. Alle, Helfer als auch das OK, sehen bereits ein wenig mitgenommen aus. Doch wie schon am Freitag scheint die Vorfreude auf den zweiten Tag und die weiteren Konzerte alles zu überstrahlen. Gut gelaunt öffnen sich die Tore des Geländes pünktlich wieder und dann geht’s auch schon weiter im Text: Steve Hophead, Chubby Buddy, Chica Torpedo, Halunke, Dabu Fantastic, Züri West Chlyklass und zum krönenden oder besser gesagt tanzenden Abschluss Klischée. Diese heizen der Menge zu später Stunde noch einmal so richtig ein. Wohin ich schaue, alle tanzen. Diese Energie und Dynamik ist atemberaubend und auf jeden Fall ansteckend. So tanzen wir alle ins Party-Zelt direkt nebenan. Und ich kann mir gut vorstellen, dass sogar das Vogellisi selbst irgendwo ausgelassen mittanzt…

Ich schaue auf ein abwechslungsreiches, lustiges, unterhaltsames und fantastisches Wochenende im normalerweise so ruhigen Unter dem Birg zurück. Friedliche Leute, tolles Wetter (mehrheitlich), motivierte Helfer und mitreissende Musik. Das Festival am Ende der Welt war definitiv ein voller Erfolg. Ich war zum ersten Mal dabei, aber bestimmt nicht zum letzten Mal!

Bilder © Yannick Brunner; Vogellisi Festival

Weitere Bilder, News und Infos unter http://www.vogellisifestival.ch/news.html

 


 

 

 

“Ich – 24, Weltenbummler und Küchenchef” – dr Vogellisichopf vam Heuet

Er ist jung, voller Elan und passionierter Weltenbummler – Dominc Schranz, mit 24 Jahren der jüngste Küchenchef Adelbodens. Dass sein junges Alter aber kein Nachteil ist und ihn das Thema Foodwaste sehr beschäftigt – Dominic kam, sprach und alle meine Vorurteile wurden zu Nichte gemacht. Doch beginnen wir ganz vorne:

Aufgewachsen im Hotelbetrieb der Eltern machte Dominic seine Lehre als Koch im Hotel Adler, nach erfolgreichem Lehrabschluss, erwartete ihn der grüne Urlaub, wo er unter anderem lernte, was es heisst, 6000 Mahlzeiten am Tag zuzubereiten. Dank seinem Vorgesetzen im Militär verschlug es ihn anschliessend nach Ascona, wo er das erste Mal mit der Sterneküche in Berührung kam. Aus familiären Gründen zog es ihn aber bald wieder zurück in die Heimat und so kam es, dass Dominic schon bald als Sous-Chef im Adler sein Comeback gab und bald darauf als Küchenchef agieren durfe. Sein junges Alter war aber nie ein Thema: „Käthi und Lothar standen und stehen immer hinter mir und sobald du merkst, dass deine Gerichte ankommen, fühle ich mich doppelt bestätigt“.

Doch nicht nur der Chefkoch sticht mit seinem Alter heraus; das Küchenteam im Hotel Adler ist ein sogenannter Jungbrunnen, die „älteste“ Mitarbeiterin ist gerade mal 27 Jahre alt.  „In so einem jungen Team zu arbeiten, „fägt“ und wir ziehen einander gegenseitig mit unsere Motivation und dem jungen, frischen Elan mit“.  Sein Alter werde immer wieder thematisiert, allerdings ausschliesslich positiv aufgenommen. Bei der wöchentlichen Hotelführung für Gäste ernte er vor allem Erstaunen und Lob.

Nun arbeitet Dominic bereits sieben Jahre im Adler und möchte nichts Anderes tun. Zwar heisst Chefkoch sein auch auf gewisse Dinge zu verzichten – sein geliebtes Hobby das Eishockey hat er daher an den Nagel hängen müssen. Sogar das Kochen komme manchmal fast zu kurz, denn „ich bin verantwortlich für die Personalplanung von 9 Köchen und 4 Mitarbeiter im Office, Bestellungen, die Ausbildung von zwei Lehrlingen, die Wochenplanung, sowie die Menugestaltung – das bedeutet: viel administrative Arbeit, es macht mir aber wirklich grossen Spass so viel Verantwortung tragen zu dürfen“.

Und ich glaube es ihm, denn mein Gegenüber sprudelt vor Leidenschaft & Begeisterung. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen und insgeheim freue ich mich bereits auf das nächste Essen im Adler.

Schaut man die Speisekarte des Restaurants Adler an, fallen exotische Gerichte wie Quinoa Burger, Thai Curry ins Auge, und apropos Auge: die Gerichte sind ein regelrechter Hingucker, geschmacklich „obäus“ und Dominic versteht es, aus einem „einfachen“ Schnipo ein Erlebnis für alle Sinne zu kreieren.

Doch woher die Ideen? „Ich versuche Trends aufzuspüren, reise in der Zwischensaison sehr viel und bekomme so mit, was in anderen Kulturen gekocht und gegessen wird – diese kulturell vielfältigen Eindrücke inspirieren mich jeweils ungemein. Zudem ist es mir wichtig, dass alle Essensgewohnheiten gleichermassen respektiert werden – denn egal ob Fleischessen, Vegetarier oder Veganer – im Adler soll jeder Gast sein“.

Nebst dem Reisen, stammen viele Ideen aus dem WWW, Instagram und Restaurantbesuchen bei Berufskollegen. „All diese Eindrücke geben mir Inputs, Neues zu kreieren oder Bestehendes abzuändern“.

Dominics Credo lautet: einfach, frisch und regional und „ich versuche stets aus einfachen Sachen etwas Cooles zu machen, Essen soll ein Erlebnis sein – für Feinschmecker, Wanderer und Familien gleichermassen“. So erstaunt auch sein Lieblingsessen nicht – welches nach langem Überlegen fällt: „ich mag Einfaches, jeder denkt immer Köche als Gäste seien sehr anspruchsvoll, das dem ist nicht so – ich mag Lasgane oder Ravioli – Hauptsache frisch und gut“. Er esse eigentlich alles, verrät Dominic mir – „ausser vielleicht bei spanischen Nierli oder Ähnlichem – da hört auch bei mir der Spass auf“.

Welche Ziele hat jemand, der so jung bereits schon so weit oben in der Karriereleiter steht?

„Ein grosses Anliegen ist mir das Thema Foodwaste. In diesem Bereich habe ich auch schon Kurse besucht und richte meine Einkäufe heute auch danach. Beispielsweise versuche ich vom Tier stets so viel wie möglich zu verwerten und kaufe Wild nur im Herbst und als ganzes Tier ein – dabei gebe ich das Verständnis und die Verarbeitung von A bis Z meinen Lehrlingen weiter. Das Thema Foodwaste liegt mir wirklich sehr am Herzen“.

 

Einige Fragen zum Schluss:

Kochen oder Essen?

„Ganz klar Kochen – das Handwerk fasziniert mich seit jeher“

 

Strubel oder Lohner?

„Als Bodner ganz klar der Strubel“

 

Sonne oder Adler?

„Sonne – die Pension meiner Eltern bedeutet Heimat und Wurzeln“

 

Winter soder Sommersaison?

„Winter – es gibt mehr zu tun und die Temperatur in der Küche ist angenehmer“

 

Er ist jung, voller Elan und passionierter Weltenbummler – Dominic prägt den Adlerbodner Gaumen, geht der Zeit im Lohnerdorf immer einen Schritt voraus – mit Talent, Arbeit, Herzlichkeit und ganz viel Passion gelingt ihm der Spagat zwischen Internationalität und Heimat ausgezeichnet.