Alpentennis

Alpentennis ist ja nicht wirklich beliebt bei den Tennisspielern. Eine primitive Form des Tennisspiels. Man passt sich den Ball wahnsinnig hoch übers Netz hin und her, so dass potentielle Zuschauer absolut gelangweilt wären. Glücklicherweise habe ich nie Zuschauer. Doch trotzdem verirren sich des öfteren Touristen auf den wunderschönen Platz mit einer Aussicht, die für einen Tennisplatz nicht gerade üblich ist. So passierte es heute, dass ich ein paar Ballwechsel mit einem Chinesen hatte.

Er fragte höflich, ob er wohl versuchen dürfe, zu spielen und ein paar Fotos schiessen dürfe. Natürlich stimmte ich zu. Als ich ihn auf einen Schuhwechsel aufmerksam machte, da man den Platz doch nur mit geeigneten Schuhen betreten sollte, lehnte er dankend ab. Es gehe schon so. Ich erwartete nicht wahnsinnige Gegenwehr, auch wenn Chinesen ja anscheinend gut Ping-Pong spielen, was dem Tennis ja doch ähnlich ist.

Ich staunte nicht schlecht, als er mir den ersten Ball zuspielte. „Öööz dä cha öppis“, dachte ich mir. So spielten wir ein paar Bälle und er sah absolut glücklich aus. Meine Tennispartnerin war weniger glücklich, da der Chinese nicht mehr aufhören wollte.

Alpentennis findet also in Adelboden eine ganz neue Bedeutung. Ein Highlight für jeden Touristen auf einem Platz mit einer solchen Aussicht zu spielen.

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