Unzeitgemässe Betrachtungen

Eigentlich paradox, dass ich hier blogge und dabei so wenig Ahnung von der digitalen Welt habe. Kürzlich wollte ich ein Dokument kopieren, und jemand meinte, ich solle es doch rasch mit dem Handy fotografieren. Ich zückte meine verstaubte Steinzeitwurzel, die knapp SMS in Keilschrift schreiben kann — und erntete grosses Gelächter.

Dabei können moderne Geräte wirklich schöne Bilder schiessen. Ich habe mich in die Tiefen des Internets begeben und sie dort gefunden: Aktuelle Fotos von Skilehrern auf dem Bundesplatz, von goldenen Lärchen, vom ersten Schnee und letzen Fliegenpilzen. Dazu werden dann Tausende Daumen in die Höhe gereckt, Dutzende Herzen vergeben und eifrige Kommentare geschrieben.

Wobei — so lange musste ich dann doch nicht im Web nachforschen. Schliesslich stammen alle diese Beispiele vom Adelbodner Auftritt auf Twitter, Instagram oder flickr. Ach ja, das wäre auch noch ein Grund für ein neues Handy. Mit meinem alten Knochen diese Internetplattformen zu besuchen, ist wie den Wildstrubel im Handstand zu erklimmen.

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