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Wo sogar das Vogellisi mittanzt

Ruhig, ausgeglichen, imposant und majestätisch. So würde ich das Unter dem Birg und die Aussicht auf den Engstligen Wasserfall normalerweise beschreiben. Für das Wochenende vom 7. und 8. Juli – dem legendären Vogellisi-Wochenende – muss ich meine Wortwahl wohl etwas anpassen: belebt, laut, aufgeregt und bodenständig.

Als ich losfahre in Richtung Unter dem Birg, bin ich nervös und sehr gespannt, was auf mich zukommen wird. Ich wirke an diesem Wochenende als Helfer am Festival. Ich gehe davon aus, dass mich erst einmal Hektik erwartet, bis alles organisiert ist und jeder an seinem Platz steht. Dort angekommen stelle ich fest, dass von Stress nicht die Rede sein kann. Alle wirken gelassen. Es scheint, als überstrahle die Vorfreude alles. Und diese steigt bei mir stetig.

Nach einigen kurzen Anweisungen, Erklärungen und nach Bezug von einem „flotten“ Helfer T-Shirt trudeln bereits die ersten Gäste ein. Wahrscheinlich hat das Unter dem Birg auf diese abgefärbt. Alle wirken ruhig und ausgeglichen.

Das Line Up, das uns erwartet, ist aber alles andere als ruhig. Bald darauf geht’s endlich los. Der aus Adelboden stammende Sänger und Multiinstrumentalist Andi Allenbach eröffnet als ND Turn das 10. Vogellisi Festival. Nach diesem Startschuss, geht’s rund. Nach The Souls und Lovebugs sorgen Hecht und Troubas Kater für tolle Stimmung im Festzelt. Wenn man zwischendurch eine kleine Stärkung braucht, gibt es am Foodstand direkt hinter dem Festzelt wunderbare Gerichte, sowie unglaublich köstliche Nussgipfel. Das Festgelände ist klein aber oho! Die vielen bekannten Gesichter machen die Stimmung schon fast ein wenig familiär. Mit vielen Wiedersehen und guten Gesprächen geht es bereits am Freitag bis in die Früh.

Doch am Samstag ist Ausschlafen für mich kein Thema. Bereits um 12.30 Uhr stehe ich wieder im Unter dem Birg, bereit für meinen nächsten Einsatz. Alle, Helfer als auch das OK, sehen bereits ein wenig mitgenommen aus. Doch wie schon am Freitag scheint die Vorfreude auf den zweiten Tag und die weiteren Konzerte alles zu überstrahlen. Gut gelaunt öffnen sich die Tore des Geländes pünktlich wieder und dann geht’s auch schon weiter im Text: Steve Hophead, Chubby Buddy, Chica Torpedo, Halunke, Dabu Fantastic, Züri West Chlyklass und zum krönenden oder besser gesagt tanzenden Abschluss Klischée. Diese heizen der Menge zu später Stunde noch einmal so richtig ein. Wohin ich schaue, alle tanzen. Diese Energie und Dynamik ist atemberaubend und auf jeden Fall ansteckend. So tanzen wir alle ins Party-Zelt direkt nebenan. Und ich kann mir gut vorstellen, dass sogar das Vogellisi selbst irgendwo ausgelassen mittanzt…

Ich schaue auf ein abwechslungsreiches, lustiges, unterhaltsames und fantastisches Wochenende im normalerweise so ruhigen Unter dem Birg zurück. Friedliche Leute, tolles Wetter (mehrheitlich), motivierte Helfer und mitreissende Musik. Das Festival am Ende der Welt war definitiv ein voller Erfolg. Ich war zum ersten Mal dabei, aber bestimmt nicht zum letzten Mal!

Bilder © Yannick Brunner; Vogellisi Festival

Weitere Bilder, News und Infos unter http://www.vogellisifestival.ch/news.html

 


 

 

 

Das Festival am Ende der Welt

Zähle doch einmal alle Festivals der Schweiz auf, die Du kennst. Ich bin mir sicher, dass da alle grossen Namen wie Gampel, Frauenfeld, St.Gallen, Greenfield, Gurten usw. fallen. Doch ein kleines Festival wird wohl nicht so oft aufgezählt. Von welchem ist wohl hier die Rede?

Klein aber oho! So würde ich das Vogellisifestival in Adelboden bezeichnen. Das zweitägige Festival am schönsten Ende der Welt, oder auch im Unter dem Birg nahe dem spektakulären Wasserfall, zieht jeweils mehr als 2‘200 Besucher ins schöne Berner Oberland. Gute Musik, gut gelaunte Leute und eine ausgelassene Stimmung, mehr ist nicht nötig um ein gelungenes Fest zu feiern. Und Feste feiern, das können die Oberländer, soviel ist klar!

Obwohl dieses Jahr bereits die 10. Ausgabe vom Vogellisi stattfindet (alle zwei Jahre 2001-2007; 2013; 2015), ist es mir bis lange nicht gelungen, einmal dabei zu sein. Schande! Umso mehr freue ich mich darauf, wie ich mich noch selten auf etwas gefreut habe. Endlich kann ich dabei sein, wenn im heimeligen Engstligtal vor imposanter Kulisse die Fetzen fliegen. Einen Eindruck kannst auch Du Dir verschaffen. Unter http://www.vogellisifestival.ch findest Du alles von News über Tickets bis zur Geschichte des Festivals. Und das diesjährige Line Up lässt sich definitiv sehen! Neben Hecht, Lovebugs und Züri West werden weitere tolle Acts die Bühne dem Publikum so richtig einheizen.

Ich werde dabei sein, und später über das Festival berichten. Jedoch wäre es schade, nur darüber zu lesen! Viel besser wäre, Du sicherst Dir jetzt Dein Ticket und bist am 7. und 8. Juli live dabei, am Festival am Ende der Welt. Wir sehen uns dort! Cheers!

 


 

 

 

Ab ins Freie

Endlich ist der Sommer ganz nah. Wir können ihn teilweise auch schon spüren. Die Temperaturen steigen, der Schnee schwindet langsam dahin, die Tage sind länger und am Morgen muss man auch nicht mehr bei Dunkelheit das Haus verlassen.

Solch wunderbare Tage wollen gut genutzt sein und noch viel mehr wollen das die Abendstunden. Mein Tipp: Schnappt euch eine Bratwurst, eine Grillschnecke oder sonst was, einige Freunde und macht euch auf den Weg zu einer schönen „Brätlistelle“. Von diesen gibt es in Adelboden nämlich so einige. Und was kann es schöneres geben, als mit Freunden am Feuer zu sitzen, seine Wurst mit einem Stecken ins Feuer zu halten und Pläne für den Sommer zu machen. So verbringt man sicher einen gelungenen Abend oder auch Tag. Falls man bereits auf den Wanderwegen unterwegs ist, begegnen einem unterwegs vielleicht auch die eine oder andere Möglichkeit, sich an ein Feuerchen zu setzen. Oder wie wäre es mit einem schönen Picknick im Freien.

Also los, macht euch auf die Socken! Ab ins Freie!

 

 


 

 

 

Wenn nichts los ist ausser dem Wetter

Bekanntlich startet in Adelboden ja bald die Zwischensaison. Schon nach dem vermeintlichen Saisonende ist das im Winter so zahlreich besuchte Dorf, zu einem kleinen Geisterdorf geworden. Doch was machen, wenn nichts mehr läuft?

Zum einen ist es ja noch bis Anfang Mai möglich, das unglaublich schöne Frühlingsskifahren auf der Engstligenalp zu geniessen. Und falls man den Ski Anzug schon weit weit weg gepackt hat, lohnt es sich auch so, die Sonne auf dem Hochplateau zu geniessen (bitte aber das Eincremen nicht vergessen, liebe Leute).

Zum anderen bietet uns auch das Wetter in diesem Jahr einige spektakuläre Saltos und Pirouetten. Ist es nicht wunderbar zu beobachten, dass Blumen spriessen, sich dann wieder Schnee darüber legt, trotz Sonnenschein herrschen eisige Temperaturen. Das Wetter hat jeden Morgen eine Überraschung für uns parat.
Trotz all dem, freuen wir uns auf eine warme Zwischen- und danach eine vielseitige Sommersaison in unserem schönen Alpendorf. Darum unbedingt schon die Wanderschuhe eintragen, das Bike in den Service geben, die Badehose bereit legen, denn schon bald geht es los!

 

 


 

 

 

Vogellisichopf vam Christmanet: Simon Gempeler alias Gempi

Alles begann 1999, als Simon Gempeler damals von Björn Inniger gefragt wird, ob er wohl das Schülercurlingturnier spielen möchte. Nach der Zusage packte Gempi (so der Spitzname) das Curling Fieber. Doch was in Kinderschuhen startete, besteht bis heute!
Das ist mittlerweile 17 Jahre her und immer noch ist Gempi der Randsportart Curling treu. Heute tourt er mit seinem Team Adelboden durch die Welt(China, Kanada, Schottland usw.) und nimmt an der verschiedensten Tournieren teil. Sie messen sich mit den Besten der Besten (dies mit Erfolg!) und gehören zu den besten Schweizer Elite Teams.
Obwohl seine Mitspieler (Marc Pfister, Enrico Pfister und Raphael Märki) alle samt nicht von Adelboden kommen, spielen Sie für den Curling Club Adelboden. Gempi schätzt, dass man im CC Adelboden stets kameradschaftlich miteinander umgeht und dass der ganze Club hinter seinem Team steht und es unterstützt.

team-adelboden

Simon (beinahe geht sein richtiger Name vergessen) ist gelernter Informatiker und arbeitet heute in dieser Funktion fürs Licht- und Wasserwerk in Adelboden. Jedoch in einem eingeschränkten Pensum, da er während der Saison nicht allzu oft im Lohnerdorf anzutreffen ist.

In den letzten 17 Jahren konnte Gempi einige Erfolge verbuchen:

2013                      Europameister
2013 & 2016        Schweizermeister
2014                      8. Rang Olympische Spiele in Sochi
2014                      EM Bronze

Und weitere sollen dazu kommen. Das nächste grosse Ziel des Teams sind die Olympischen Spiele 2018 in Südkorea und im gleichen Jahr die Weltmeisterschaft in Las Vegas. Für die gesetzten Ziele drücken wir dem Team Adelboden alle Daumen!

Natürlich habe ich Gempi auch einige Fragen zu seiner Heimat gestellt:

Welcher ist dein Lieblingsort in Adelboden und warum?

Rägepöli. Von hier aus hat man eine schöne Aussicht auf das ganze Tal. Dies ist mein persönlicher Ort der Ruhe und Kraft, an dem ich mich im Sommer und Herbst gerne aufhalte.

Was bedeutet Adelboden für dich in 3 Worten?

Heimat, Verbundenheit, Bergwelt

Sommer oder Winter?

Winter

WC Bar oder Berna?

WC Bar

Bärgrächnig oder Märit?

Märit

Lohner oder Strubel?

Lohner

Schlitteln oder Skigiblen?

Schlitteln

Ski oder Snowboard?

Ski

Alle weiteren Infos zum Team Adelboden findest Du auf ihrer Webseite www.teamadelboden.ch und auf Facebook wirst Du von ihnen ebenfalls auf dem neuesten Stand gehalten (Curling Team Adelboden Veriset).

Wer weiss, vielleicht packt ja auch Dich das Curling Fieber! 🙂