Beiträge

„Bergführer aus Leidenschaft“ – dr Vogellisichopf vam ugstä

Im Dezember Skilehrer, Reiseführer in Patagonien im Januar. Februar und März auf Skitouren. Im Mai Bergführer in den umliegenden Alpen. Anfangs Juni Ausbildner und den Rest des Sommers Wander-, Kletter- und Bergführer. Oktober und November Leiter von Expeditionen nach Nepal oder Kapverden. Dazwischen rekognoszieren und organisieren bevorstehender Reisen. So ungefähr sieht ein Jahresverlauf von Peter […]

Die Engstligenalp – ein Ort der Superlative

Egal ob Winter, Frühling, Sommer oder Herbst, der Anblick unseres Talabschlusses ist jedes Mal eine Augenweide. Doch nicht nur der imposante “Strubel” ist sehenswert, auch die Engstligenalp selber muss man besucht haben. Ganz bescheiden wird das schönste Hochplateau der Welt auch gerne als Winterparadies von Adelboden bezeichnet. Die Engstligenalp ist die grösste Hochebene der westlichen […]

Fit wie ein Vogel

Unser Furggi kam letzte Woche in den Genuss, des Gleitschirmpiloten- Daseins. Wie Du, lieber Leser, seinem Blogpost entnehmen kannst, fühlte er sich dabei „Frei wie ein Vogel“…apropos Vogel: Der einheimische Gleitschirmpilot Chrigel Maurer ist auch bekannt als „Adler von Adelboden“. Er gewann die Red Bull X-Alps vier Mal in Folge. Dieser internationale Wettkampf gilt als […]

Kreatives Adelboden, Teil 2: Bäckerparadies und Geniesser-Adresse an der Dorfstrasse

Die Nebensaison meint es gut mit Adelboden: nebst Prachtswetter, dem Indian Summer gibt es diese Woche ein weiteres Highlight für Einheimische und Gäste und wer denkt, Adelboden lege sich im November schon mal vorzeitig in den Winterschlaf, der irrt: Die Pforten der Bäckerei Schmid sind aufgegangen. „O gugg – ds Tearoom Schmid isch umhi offe“ , ziert als Slogan die neue Speise- & Getränkekart. Der Vogellisiblog hat für Dich, lieber Leser, den wiedereröffneten und neugestalteten Bäckertempel erkundet und den Besitzern Nadja Bieri und Marc Schmid ein Wenig über die Schultern geschaut und auf den Zahn gefühlt:

Ein kühler, klarer November Morgen in Adelboden. Die Sonne versteckt sich noch hinter dem Lohner, doch auf der Dorfstrasse herrscht schon reges Treiben. So auch in der Bäckerei Schmid. Nach monatelangen Bauarbeiten und einem intensiven Endspurt, wurde diese Woche die Ladentüre wieder aufgemacht. Für die Besitzer Nadja und Marc eine Genugtuung.

Ein sattes, warmes Orange, welches sich durch das ganze Lokal zieht, prägt das Design und ist ein wahrer „Eyecatcher“, der förmlich dazu einlädt, in die Bäckerei hereinzutreten. Gekonnt wurde die moderne Ausstattung mit nostalgischen Elementen ergänzt, der rustikale Charme sollte etwas erhalten bleiben, und so entstand ein Mix zwischen modernstem Design und rustikalen Elementen, wie einer alten Kommode für Marcs Whiskeysammlung oder einem Werkbank, auf dem hausgemachte Güetzli und andere Köstlichkeiten ihren Platz gefunden haben.

Ich setze mich in einen der orangen Ledersessel, der neu vorhandenen Lounge Ecke. Beste Aussicht auf das morgendliche Geschehen im Dorf. Bald strömen die ersten „Gelben“ bereits zum Znüni ins Tearoom, Einheimische treffen sich zum Kaffeeschwatz, an der Ladentheke hat man alle Hände voll zu tun und auch viele neugierige Bekannte kommen mit Glückwünschen vorbei. Nadja und Marc sind sehr gefragt an diesem Morgen, dennoch nehmen sie sich Zeit, ihre Passion mit dem Vogellisiblog zu teilen.

Was hat geändert? Was bleibt?

Weiter Bestandteil ihres Tearooms bleibt die eigene hausgemachte Kaffeemischung, welche immer noch nach Rezept von Marcs Urgroßvater geröstet wird. Das Brotsortiment wurde erweitert: nebst Basler- Walliser-, Tessiner- und vielen weiteren Brotsorten bietet er fort zu auch eine saisonale Kreation aus der Backstube an. Momentan aktuell: ein herbstliches Marronibrot. Auch will er, ein Teil seines Handwerkes von der Backstube ins Ladenlokal verlegen, gegen die Adventszeit werde es vermutlich die Lebkuchenproduktion sein. „So hat unsere Kundschaft einmal die Möglichkeit, zu sehen, wie viel Handarbeit und Zeit ins „Läbchüechelä“ investiert wird“.

Ein weiterer Hingucker: Das Teeregal mit einer riesen Auswahl an offenen Teemischungen. Das neu umgebaute Tearoom Schmid lädt zum Verweilen ein, sei es für ein ausgiebiges Frühstück, ein Mittagessen oder einen Aprés-Ski-Drink in gemütlichem Ambiente: bei Nadja und Marc und ihrem rund 10-köpfigen Team sind Jung und Alt herzlich willkommen.

Was ich unbedingt noch erwähnen solle, frage ich die beiden. Natürlich, die offizielle Wiedereröffnung, welche am Samstag 14. November gefeiert wird. Auf die Gäste warten viele Attraktionen, wie frischgebackenes Holzofenbrot und die Möglichkeit einem Kaffeeröster über die Schultern zu schauen.

Gross ist das Funkeln in den Augen der Beiden, wenn sie von ihrem „neuen“ Juwel sprechen, beeindruckt von so viel Leidenschaft und Enthusiasmus verlasse ich das Ladenlokal.

Goldig ist der angebrochene Tag im Spätherbst, der Vogellisiblog wünscht den beiden mit Jungunternehmern eine ebenso goldige Zukunft und alles Gute an der Dorfstrasse 45. Oder wie Nadja und Marc selber sagen: „Wir sind nun in der vierten Generation da und wollen versuchen, unseren Platz an der Dorfstrasse neu zu beleben“.

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Kreatives Adelboden, Teil 1: Briefe aus der „Hiimat“

Berühmt und wohl in aller (einheimischen) Munde: „Es grudlet äs Gräbli“. Dieses Gedicht erschien in der ersten Nummer des „Heimatbriefs“ im Jahre 1947. Die Pioniere und die Herausgeber waren damals der Bodenschullehrer Christian Aellig und dessen Sohn Jakob. Sinn und Ziel wurden damals wie folgt definiert: «… die uns von Gott anvertraute irdische Heimat besser […]