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So himmlisch ist der Äquator nicht

Ah, der Frühlingsbeginn! Alles erscheint einem so leicht und frisch. Der Krokus spriesst, der Skifahrer kurvt, der Schmetterling im Bauch gaukelt. Bis man über die Tagundnachtgleiche stolpert. Ein interessantes Wort. Aber nicht sehr leicht und frisch. Ein anderer Begriff dafür ist Äquinoktium – aber das macht die Sache eigentlich nur noch schlimmer. Jetzt sind wir nämlich bereits dort angelangt, wo die Sonne momentan den Himmelsäquator passiert. Auf ihrer scheinbaren Bahn um die Erde, der Ekliptik.

Spätestens jetzt fühlt sich der Frühling statt leicht und frisch schwer und abgestanden an. Der Jahreszeitenwechsel lädt sich zusehends mit Theorie auf. Denn eigentlich müssten wir die Tagundnachtgleiche noch relativieren. Da wir uns seitlich auf der Erdumlaufbahn bewegen, verändert sich wegen der endlichen Lichtgeschwindigkeit auch die scheinbare Position der Sonne. Ausserdem verändern die Gezeitenkräfte des Monds die Lage der Erdachse. Und überhaupt ist die Tagundnachtgleiche geozentrisch, also vom Erdmittelpunkt aus konstruiert. Dort war ich leider noch nie. Da bleibe ich doch lieber egozentrisch.

Ah, der Frühlingsbeginn! Alles spricht dafür, eine astronomische Auszeit zu nehmen und die Tagundnachtgleiche draussen zu geniessen.

Hallo, und bitte recht freundlich!

Liebe Vögeli und die, die es noch werden wollen,

Vielleicht hat der ein oder andere in letzter Zeit bereits auf die Blogger-Seite geluschert und dort einen neuen Namen entdeckt. Und jetzt greife ich auch endlich aktiv ins Geschehen mit ein. Doch anders als bei meinen lieben Schreiber-Kollegen wird meine Waffe der Wahl nicht die Feder, sondern die Fotokamera sein. Daher werde ich hier statt Worten lieber Bilder sprechen lassen. An geeigneten Motiven mangelt es unserem schönen Bergdörfchen mit Sicherheit nicht. Zwar bin ich nicht mehr Vollzeit-Adelbodner, doch den Blick für die schönen Dinge hier habe ich nicht verloren. Und ich werde mir Mühe geben sie alle für euch einzufangen und euch Adelboden und seine Menschen etwas näher zu bringen.

Gerade jetzt wo die Sommersaison ansteht und sich die Temperaturen in wuchtige Höhen schrauben, gibt mir diese Aufgabe die Gelegenheit die Hitze der Stadt hinter mir zu lassen und zurück ins Vogellisital zu fliehen. Zwar hat Bern das Marzilibad, doch bis man dort angekommen ist hat einem die Sonne bereits geschmolzen und das Panorama kann auch nicht mit unserem schönen Gruebi-Bad mithalten. Und auch ein kühles Apéro geniesst sich besser mit Aussicht und einer kleinen Bergbrise um die Nase. Wo also lässt sich der Sommer schöner verbringen als in Adelboden?

Es tut sich was!

Liebe Blog-Community

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, bin ich (Chälistii) neu hier. Bin also quasi das vierte Vögeli, welches von nun an von Lisis Schultern ein paar Blogs zwitschert, beziehungsweise schreibt.

Obwohl momentan nur Weekend-Adelbodner, möchte ich euch das Vogellisidorf aus einheimischer Vogelperspektive näherbringen und denke, dass gerade jetzt zu Beginn der Nebensaison, das leere Adelboden ein paar Posts mehr vertragen kann. Mit Insider aus dem Bergdorf, werden hoffentlich Sie, liebe BlogleserInnen, gluschtig auf die bevorstehende Sommerzeit in Adelboden.

Apropos Nebensaison:

Wenn die Wiesen langsam grüner werden und der Schnee sich verabschiedet, kehrt Ruhe ein in Adelboden. Hotels, Restaurants und Bergbahnen schliessen dann ihre Pforten, Gäste reisen ab und zurück bleibt eine menschenleere Dorfstrasse. Stille kehrt ein, es herrscht normalerweise Ruhe vor dem Sturm… normalerweise.

Nicht so, aber in diesem Jahr, denn es wird gebaut: am Dorfeingang wurde das alte Gemeindehaus abgerissen und das Hotel Adler gleich nebenan baut um und vergrössert sich. Auch an weiteren Ecken von Adelbodens Flaniermeile wird gewerkelt, geputzt und renoviert, natürlich immer unter Zeitdruck, damit – wenn die Sommersaison in Juni startet – alles wieder in neuem Glanz erstrahlt und der Bergsommer kommen kann.

Bis dahin versorgen wir Sie weiter mit stürmischer Lektüre aus Vogellisis ruhiger Feder.

Mein vernebelter Weckruf

Ich gehöre zwar zu denen, die nach den schläfrigen Hundstagen im Sommer direkt zur Herbstmelancholie wechseln, dann sofort in den Winterschlaf fallen und danach lückenlos in die Frühjahrsmüdigkeit übergehen. Insofern kann ich gut nachvollziehen, dass auch un-ser Vogellisi-Blog in den letzten Lenz-Wochen ein kurzes, zwischensaisonales Nickerchen gehalten hat. Aber nun soll des Dösens denn auch mal genug sein, schliesslich spriesst und wächst und wärmt es schon an allen Ecken. Schauen wir darum doch einmal, was die Region so treibt. Hier meine Webcam-Eindrücke aus der Region vom Dienstag um 11.19 Uhr: Elsigenalp: Nebel, Schnee, kein Mensch zu sehen. Webcam Sillerenbühl: Nebel, Schneefall, keine Menschen erkennbar. Immerhin dreht sich die Kamera. Tropenhaus: Bewölkt, kein Schnee, dafür zwei Personen bei den Fischzuchtbecken. Webcam Berg-gasthaus Höchst: So viel Nebel, nur Nebel. Hotel Adler: Ein Baugerüst, keine Bauarbeiter. Hm, ok… Vielleicht döse ich doch noch ein wenig. Vielleicht lichtet sich der Nebel ja bald. Auf der Webcam der Engstligenalp dürften dann wohl doch noch einige Frühlingsskifahrer zu sehen sein.

Haut rein!

Wie schon von Furggi erwähnt ist noch einiges los in Adelboden, sogar in der Zwischensaison. Kein Grund also seine freie Zeit nicht hier zu verbringen. Des Weiteren gibt es eine Sensation! Unser liebes „Rösi“ bekommt einen neuen Geschäftsführer. Und mit ihm kommt vielleicht auch etwas neuer Wind in unser eher schon verkümmertes Lokal. Die Tische stehen draussen, drinnen stehen Staubsauger Besen usw. Es wird geputzt, geputzt und geputzt! Schon in 3 Wochen feiert das „Rösi“ dann seine Neueröffnung. Meiner Meinung nach ist das definitiv ein Event, der auf keinen Fall zu verpassen ist! 🙂

Trotz allem, da muss ich ehrlich sein, kann Adelboden in der Zwischensaison doch eher langweilig sein. Keine Leute im Dorf, keine Leute im Ausgang… einfach keine Leute. Deswegen verziehe ich mich mal an einen Ort wo es bestimmt Leute haben wird. Zumindest hoffe ich das. Ich werde also eine ganze Weile nichts posten aber nicht traurig sein Verstärkung naht, die euch bestimmt auf dem Laufenden halten wird! 🙂

In diesem Sinne: Viel Spass bei den zahlreichen Events in Adelboden, die hoffentlich viele Leute anziehen wird. Ich kann jeden dieser Anlässe nur wärmstens empfehlen und hoffe, dass Sie sich das nicht entgehen lassen! Besuchen Sie Adelboden so viel wie möglich und geniessen Sie die wunderbare Bergwelt und natürlich Bergluft. Wandern, Biken, Schwimmen, Trottinett fahren, Klettern, die Sonne geniessen, Party und so weiter. Haut rein! 😉