Raclette im Sommer!?

Fast zuhinterst im Tal steht es, das beschauliche Alphüttli. Es duftet nach frischem Gras, warmem Sommerregen, nach Wald. Ruhig, abgeschieden und friedlich erscheint die Kulisse, man hört das Rauschen des Baches und der Bütschifälle. Die letzten Sonnenstrahlen lassen die Felswände glühen. Die perfekte Location also, für einen Sommerabend “am Bärg”. Für einen Freitagabend, der aufs Wochenende einstimmen soll. Für einen Racletteabend.

Nichts könnte besser zu einem solchen Abend passen, als ein Raclette. Dass ich dies jemals selbst behaupten würde, hätte ich wohl vor einer Woche noch nicht unterschrieben, doch ich wurde gänzlich vom Gegenteil überzeugt:

Nach ganz urtümlicher Art wurde das Raclette zubereitet. Der frische Käselaib wurde halbiert und so nahe ans offene Feuer gelegt, dass dieser langsam zu schmelzen begann. Da bei wird er nicht nur geschmolzen, sondern gleichzeitig auch geräuchert und gegrillt.

So entstand der unverwechselbare Geschmack eines “echten” Raclettes, der kaum besser in diese unvergleichbare Kulisse gepasst hätte.

Fazit: So authentisch mir Adelboden an diesem Abend auch vorkam, so sehr stellte ich auch fest, dass das Vogellisi in mir noch nicht ausgelernt hat.

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