Oniborg gut essen im Skigebiet – „Hull’s Saagi Bar“

«Wir treffen uns bei Hull». So hört es sich an, wenn Wanderer, Schlittler oder Skifahrer sich treffen wollen. Ein Treffpunkt am Rande und doch mitten im Trubel des Skigebiets. Nahe den Zubringern: Silleren und Chuonisbärgli sowie der Talabfahrt ins Dorf.

«Hulls Saagi Bar». Was und wer verbirgt sich hinter dieser Skihütte? Welche Gründe gibt es, um gerade dort die Skier abzustellen? Um diese und weitere Fragen zu klären, machte sich das Vogellisi oder besser gesagt «Hüenersädel», an einem sonnigen Nachmittag, mitten im «Januarloch», auf den Weg ins Bergläger.

Nach einer wunderbaren Abfahrt vom «Höchst», betrete ich die Terrasse und erblicke auch schon das schmucke Barhäuschen. Nach der Spezialität des Hauses fragend, empfiehlt man mir als Getränk einen «Saagi-Kaffee» nach Eigenmischung und zum Essen eine hausgemachte Suppe.  Ich entscheide mich für den Kaffee und einen «Chäsbrägel» mit Schinken (Suppe hatte ich leider schon zu Mittag). Auf das Mahl wartend, gesellt sich Hull zu mir und erzählt mir vom Betrieb.

Was vor 21 Jahren als Kiosk begann ist heute ein beliebter Ort, um vor der letzten Abfahrt ins Dorf noch etwas zu konsumieren oder nachmittags die Sonne zu geniessen. Ob auf der sonnigen Holz-Terrasse, im beheizten Tipi oder im gemütlich eingerichteten Fondue-Stübli (Reservation ab 6 Personen), Hansueli Lauber «Hull», seinerseits der Besitzer, und seine Crew heissen Jedermann/-frau herzlich willkommen.  Der Betrieb findet vor allem im Winter statt und ist täglich von 11:00 bis mindestens 17:00 Uhr geöffnet.

Für Gäste die das schöne Ambiente noch länger geniessen möchten, steht ein Taxidienst ins Dorf zur Verfügung. Dieser kostet 10 Franken und beinhaltet nebst der Fahrt, ein Shot sowie ein Konsumationsgutschein im «Time-Out».  Im Sommer ist der Barbetrieb eingestellt. Stattdessen unterhält Hull eine kleine Sägerei und versorgt vorbeigehende Wanderer und Biker mit Getränken aus einem Kühlschrank.

Mittlerweile steht mein Festmahl bereits auf der Theke. «Mit Liebe gemacht», würde man sagen. Ein «Chäsbrägel» nach Hausmannskost mit allem Drum und Dran. Ein Kaffee mit Rahm, Schnaps und wahrscheinlich weiteren, jedoch geheimen Zutaten. Beides sehr lecker. Ich setze mich hin, geniesse die Sonne und das Treiben in der Umgebung. Zunehmend füllt sich die Terrasse und ebenso mein Magen. Ich bedanke mich herzlich und mache mich auf den Heimweg.

Ob «Apres-Ski», Fondue mit Freunden oder einfach ein Aufenthalt auf der Sonnen-Terrasse «Hull’s Saagi Bar», Oniborg ä guetä Grund zum verbiiguggä.

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