Oniborg gut essen im Skigebiet-Chumihütte

Bereits die Anreise zur «Chumihüttä», welche mitten im Skigebiet liegt, stellt sich sehr abenteuerlich dar. Sie ist vom Luegli oder vom Metsch-Stand an der Lenker Seite direkt zu erreichen. Und verpassen sollte man sie definitiv nicht.
Vor der Hütte stehen viele alte Tische mit noch viel mehr alten Stühlen. Der Anblick ist richtig «heimelig» und man will sich sofort hinsetzen. Ich setze mich hin und prompt werde ich auch schon von einer jungen Dame mit einer feschen «Chümihüttä»-Sonnenbrille bedient. Ich frage nach einem Glühwein, doch ein solcher ist leider nicht vorhanden. Stattdessen schlägt sie mir ein «Rägäpöli» vor. Eine hauseigene Kreation. Eine Mischung zwischen Glühwein und Jägertee. Ohne zu zögern bestelle ich gleich. Während ich warte schaue ich mich ein wenig um. Rund herum sind an allen Tischen Leute verschiedenen Alters. Die Stimmung wirkt sehr heiter und alle schienen gut gelaunt zu sein. Immer wieder fahren fleissige Ski- und Snowboardfahrer den steilen Hang herunter, an welchen man vom «Chumi» perfekt sieht.

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Da kommt auch schon mein «Rägäpöli». Vor lauter herumschauen, habe ich völlig vergessen, mir die Karte anzusehen. Gleich sticht mir das Highlandbeef ins Auge. Dies, lasse ich mir später vom Chef persönlich sagen, ist die Spezialität der Chumihütte, welches im Sommer ganz in der Nähe grast. Ich habe diese wunderbaren Geschöpfe bereits zu Gesicht bekommen bei einer sommerlichen Wanderung. Eigentlich ein Grund den Highlandbeef-Burger nicht zu probieren, aber die Versuchung ist zu gross. So bestelle ich meinen Burger plus eine Grillkartoffel. Aber auch für Vegis gibt es tolle Alternativen wie zum Beispiel ein guter «Käsbrägel» oder eine exotische Nudelsuppe! 😉
Während der nächsten Wartezeit habe ich die Gelegenheit, mich noch ein wenig mehr umzuschauen, während ich an meinem köstlichen «Rägäpöli» nippe. Hinter mir entdecke ich breite Holzliegen mit einer Schaumstoffmattratze darauf. Einmal Probeliegen kann ja nicht schaden. Und tatsächlich: Die Liegen sind unheimlich bequem und für mich einer der schönsten Plätze für ein Mittagsschläfchen gleich nach dem Essen.

Bevor mein Burger den Weg auf den Tisch findet, schaut der Chef der Chumihütte Hansueli Hari noch bei mir vorbei und erzählt mir, dass er eigentlich auch bei schlechtem Wetter eine gute Zufluchtsstelle sei. In der Hütte drinnen habe es nämlich tatsächlich Kapazität für ungefähr 70 Leute. Für mich völlig neu. Ich kannte das Chumi bis heute nur von aussen. Ebenfalls hilft in der Chumihütte die ganze Familie mit. Der Betrieb wird mir immer sympathischer!:)
Als dann der Burger vor mir steht und mein Magen mich noch einmal anknurrt heisst es dann: «Ä Guetä». Glaubt mir liebe Leute, dieser Burger war definitiv ein Highlight meiner bisherigen kulinarischen Erfahrungen.:)
Nach dem guten «Z’Mittag» lasse ich mich dann mit einem 2. «Rägäpöli» auf die Sonnenliege niedergleiten und geniesse die wunderbare Mittagssonne.
Oniborg ä Grund zum verbiiguggä!

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