Ich danke dir, Waldemar Fink!

Wenn ich nicht gerade schreibe, versuche ich mich manchmal auch als Maler. Mit Ölfarben und so. Und mit eher mageren Resultaten. Denn da die meiste Zeit fürs Schreiben draufgeht, droht die bildnerische Leidenschaft zu verkümmern. Es bleiben Museumsbesuche und Vorbilder – die Impressionisten und Symbolisten der Belle Epoque haben es mir dabei besonders angetan.

Monet, Hodler, Segantini & Co. kennt ja jeder. Aber was ist mit Waldemar Fink? Der 1883 in Bern geborene Künstler war zwischen 1909 und 1922 in Adelboden tätig und hat die Landschaft in vielen seiner Werke festgehalten. Grosser Lohner, Stiegelschwand, Bondertal – die stimmungsvollen, mystischen Ansichten bestechen durch klare Farben und clevere Lichtspiele.

Seine Bilder stellte Fink unter anderem in München aus. Und auch moderne Auktionshäuser rühmen, er habe «die dunkeltonigen Werke der Vorkriegszeit um eine helle Palette und reife Kontraste bereichert». Wer eines von Waldemars Gemälden ersteigern will, muss dafür halt schon Beträge im fünfstelligen Bereich hinblättern. Das ist mir zwar zu teuer – aber als Inspiration dient mir das Genie des Altmeisters allemal. Also her mit dem Pinsel!

2 Kommentare
    • Bins
      Bins says:

      Lieber Herr Allenbach
      Vielen Dank für Ihre Hinweise. Das Bild ist nicht verfälscht, sondern es kann in dieser Webseiten-Ansicht leider einfach nur ein Ausschnitt gezeigt werden. Die biografischen Daten in diesem Artikel stammen von verschiedenen Auktionshäusern. Falls Sie über genauere Angaben verfügen, können Sie mir diese gerne mit Quellenangabe zusenden – ich werde den Post dann entsprechen anpassen.
      Mit freundlichen Grüssen
      Benjamin Haltmeier

      Antworten

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.