Die Blogger

Sie leisten ihren Beitrag, sie öffnen das Portal, sie laden die ganze Welt ein, wenn sie etwas herausgeben: Die drei Vogellisi-Blogger zeigen Adelboden aus ganz persönlicher Perspektive. Die Autoren schreiben ihre Posts dabei aus der Nähe wie auch mit etwas Distanz zum Lohnerdorf. So können sie den ausgefallenen Geheimtipp hinter der nächsten Wegbiegung genauso thematisieren wie die beschaulichen Facetten des Dorfalltags.

Bins

Ich fahre lieber im Bus als mit dem Auto auf der Dorfstrasse. Ich wandere lieber alleine als zu zweit Richtung Tschingellochtighorn. Ich lasse die Vorhänge beim Schreiben am Pult lieber offen als geschlossen. Weil man so mehr schaut und sammelt und schreibt, drinnen wie draussen. Und vielleicht fliegt einem durchs offene Fenster oder von der Passhöhe herab dann ein Gedanke zu, der schon länger wie ein Vogel weit über mir kreiste – heilsam wie ein Kräutersud, unterhaltsam wie eine Runde nach Mitternacht.

Chälistii

Manchmal sind meine Ansichten so stark gespalten, wie der sagenumworbene Chälistii: Geplagt vom Fernweh und doch 100%-iger Heimweh- Adelbodner. In der Stadt zuhause, aber dennoch ein totales Landei. Trotz des Privilegs, im idyllischen Vogellisidorf aufgewachsen zu sein, brachte mich Schule und Studium schon an ein paar Ecken der Schweiz; die Alpen hat’s fast überall, der Wildstrubel aber, bleibt mein persönlicher Fels in der Brandung. Sprachen und Dialekte faszinieren mich, das „Adelbode-Tütsch“ geht dabei trotzdem niemals verloren.
Ich mag die turbulenten Wintermonate in unserer Destination, aber auch die Ruhe der Nebensaison. Ich mag es, den ersten warmen Frühlingstag mit Cappuccino auf der Adlerterrasse zu verbringen, und auch die lauwarmen Sommerabende auf Dorfplatz, der - in den raren Momenten von T-Shirt-Abenden in Adelboden - dann zur mediterranen Piazza mutiert. Ich mag es, vor Sonnenaufgang auf dem Bunderspitz zu stehen, und vor Einbruch der Dämmerung mit dem Bike auf dem Sillerenbühl anzukommen.

Zerrissen und gespalten und dennoch bin ich mir ganz einig: Heimat bliebt Heimat.

Hüehnersädel

Bis zu meinem 19. Lebensjahr bin ich im schönen Vogellisi-Land aufgewachsen. Nun bin ich leider nur noch an den Wochenenden in Adelboden. Die reine Luft, die schöne Aussicht auf die Bergwelt und der Schnee im Winter, vermisse ich im Unterland schmerzlich. Es ist jedes Mal atemberaubend, wenn im Bus allmählich das Antlitz des Wildstrubels sichtbar wird. Geschweige denn, sich das Tal langsam öffnet und die einmalige Bergwelt sich vor einem ausbreitet.

Ich mag die Hauptsaison mit den vielen Touristen, dem Weltcup-Trubel und dem (Aprés-)Skifahren. Nicht aber, dass mir die Nebensaison nicht gefallen würde, im Gegenteil, sie hat ebenfalls ihren Anreiz oder ist sogar ein Geheimtipp.
Ich kann mir gut vorstellen nach meiner Ausbildung wieder ins „Land“ zu ziehen, bis dahin erfreue ich mich an jedem Besuch.

Adelboden - meine Heimat, meine Familie, Freunde und Bekannte, der EHCA, mein Wochenende, meine Erholung.

Rägäpöli

Adelboden ist nicht mein Heimatort, sondern meine Heimat. Ich habe quasi schon mein ganzes Leben hier verbracht. Im Prinzip ist es immer dasselbe, doch trotzdem ist es immer anders und Spass ist eigentlich immer garantiert. Snowboard oder Ski? Bike oder Wanderschuhe? Gemütlicher Grillabend oder Party? Beides! Ist man Adelbodner, ist man Allrounder. Aktiv auf Eis, Schnee, Sand, Asphalt…

Ich bin immer zu einem «Schwatz» oder zu einem guten «Konter» aufgelegt. Heisst: ich bin nicht auf den Mund gefallen. Und egal wie weit ich von meinem zu Hause weg bin, irgendetwas zieht mich immer wieder an diesen wunderschönen Ort: Adelboden. Nicht nur mir geht es so!

Kurz gesagt: Adelbodä… S’isch gäbig hiä.



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