Der rosa Wohltäter

Das Vogellisi hat im Herbst sicher gerne wilden Thymian geerntet. Es heisst ja, der «Mùttächölm» entfalte dann erst seine wahre Wirkung. Und die wusste die Kräuterfrau sicher zu nutzen. Auch heute können Wanderer vielfach von dieser Heilpflanze profitieren – wer schwitzend bis in die frischen Herbstabende hinein wandert, holt sich leicht eine Erkältung. «Mùttächölm» aber lindert deren Symptome perfekt: Die Blätter und Blüten helfen bei Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Bronchitis, denn sie wirken anregend, antibakteriell, blutstillend, schleimlösend sowie schweisstreibend.

Für die müden Waden eignet sich Thymian ebenfalls – er ist eine beliebte Zutat von Sportsalben. Wer nach der Wanderung und der Erholungsphase schliesslich noch ein Date plant, kann dem würzigen Tausendsassa zudem auch blind vertrauen: Mundspülungen enthalten oft Thymian. Und apropos Ausgang: «Mùttächölm» macht nicht nur in der heimischen Küche eine würzige Figur, sondern auch in Spitzenrestaurants. Wo und wie das Kraut überall im Engstligtal eingesetzt wird, zeigt ab dem 8. September die Event-Reihe «Adelboden à la carte». Einmassiert, inhaliert, gegurgelt oder verkostet: Egal, wie man ihn anwendet, Thymian bleibt ein wahrer Wohltäter.

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