Ein Brett gegen zwei

Diese Saison stand ich seit über 20 Jahren zum ersten Mal wieder auf Skiern. Eigentlich bin ich ja eingefleischter Snowboarder. Aber diverse meiner Boarder-Kollegen sind wie so viele über 30 inzwischen wieder auf zwei Latten umgeschwenkt. Da wollte ich halt auch einmal auf den Zug bzw. den Ski aufspringen. Also Schuhe, Stöcke und Bretter für einen Tag gemietet und ab auf die Piste.

Es war wie beim Velo – Skifahren verlernt man ebenfalls nie. Allerdings kam ich mir trotzdem uralt vor. Das lag einerseits am Material. Als ich damals aufgehört hatte, war Carving nämlich noch kein Thema. In den frühen 90ern gehörte das Board zudem fest zur Jugendkultur und schien den uncoolen Ski zu verdrängen. Auch wenn sich der Wind schon seit Langem wieder gedreht hat, und auch wenn breite Freeskier, lockere Skidresse und Carving-Technik die Grenzen zwischen den Disziplinen verwischt haben – ein bisschen fühlte ich mich wie ein Verräter am eigenen, überdrehten Lifestyle von damals.

Item. Ich überstand den Probetag unfallfrei, machte mit breitbeiniger Haltung und Vorlage aber sicher keine gute Figur auf der Piste. Dazu kommt, dass einige meiner Neo-Ski-Kollegen inzwischen wieder zum Board zurückgekehrt sind («weisst du, ich lasse es jetzt einfach etwas gemütlicher angehen»). Schon den nächsten Trend verschlafen? Naja, dann probiere ich doch erneut etwas aus, das ich bereits kann.

Oniborg gut essen im Skigebiet

Neu! Neu! Neu!

Das Vogellisi stattet den Adelbodner Bergrestaurants und Skihütten einen Besuch ab und testet ganz nebenbei das kulinarische Angebot im Skigebiet.

Adelboden hat nicht nur auf, sondern auch neben den Pisten so Einiges zu bieten. Das Vogellisi ist sich sicher, dass unser Skigebiet auch kulinarisch top ist. Das Standardgericht an einem Skitag ist oftmals “Schnipo”, jedoch gibt es noch viele andere kulinarische Leckerbissen zu geniessen. Mit der Serie „Oniborg gut essen im Skigebiet“ möchte das Vogellisi kleinere und grössere Restaurants besuchen und deren Highlights aus der Küche ausfindig machen, sowie auch die kleinen Gastrojuwelen im Skigebiet präsentieren und ihnen mit dem Vogellisi Blog eine Plattform bieten, da sie nebst den grossen und bekannten Namen oftmals verloren gehen. Auch ist es das Ziel, Gästen sowie einheimischen Lesern des Vogellisi Blogs Ideen und Anstösse zu liefern, einmal an einem anderen Ort, vielleicht noch nicht bekannten Restaurant, einzukehren.

 

 

Filmreife Szenen

Was wurden nicht schon alles für berühmte Filme rund um Adelboden gedreht. In «Star Wars – Die Rache der Sith» etwa heiratet Prinzessin Leia auf dem Planeten Alderaan – der reale Drehort am Bachalpsee liegt Luftlinie aber nur etwa knapp 40 Kilometer vom Lohnerdorf entfernt. Oder James Bond «Im Geheimdienst ihrer Majestät»: 1969 wurde der Geheimagent auf dem Schilthorn in Szene gesetzt, etwa 20 Kilometer nord-östlich von Adelboden. Im Bollywood-Blockbuster «Wer zuerst kommt, kriegt die Braut» fahren die Protagonisten schliesslich durchs Simmental – etwa 15 Kilometer Luftlinie zum Engstligtal. Sie merken, wir kommen der Sache schon näher.

In Adelboden selbst haben Regisseure natürlich auch bereits ihre Drehbücher umgesetzt. Ich erinnere da etwa an den Dok-Streifen «Hände weg von diesem Weib», Michael Hegglins Porträt der Spionin Carmen Mory aus dem Jahr 2000. Chrigel Maurer flog daneben in der SRF-Sendung «Wunderland», und Adelboden selbst verfügt selbstverständlich auch über einen eigenen Winterfilm. Aber das ist in Sachen Kamerafahrt noch lange nicht alles. Wie viele Webcams liefern dauernd Live-Videos von den Pisten? Fliegen zudem auf der Tschentenalp neuerdings nicht Drohnen, die Skifahrer automatisch aus der Luft filmen? Und dann die Events «Chuenis bi Nacht» und der «Skilehrerabend»: Sie beide haben sich das weltbekannte Film-Motto «Zurück in die Zukunft» auf die Fahne geschrieben – wohl wissend, dass das Oberland durch die Linse einfach eine gute Figur macht.

«Die wahren Helden der Piste»

Gerade fegte ein Orkan über die Schweiz – und damit auch über Adelboden. Die schlechte Nachricht zuerst: Starke Böen auf der Piste machen einem das Leben natürlich nicht gerade einfach – die Sicht ist eingeschränkt, man gerät schnell aus dem Gleichgewicht, und im schlimmsten Fall stellen die Bergbahnen kurzfristig den Betrieb ein.

Die gute Nachricht: Der Wind ist eine weitere Gelegenheit, um das Motto «Wir mache eifach alls für üser Gescht» in die Tat umzusetzen. So geschehen am letzten Montag. Als die Lifte wegen des Sturms plötzlich anhalten mussten, wurden die Skifahrer darauf nicht einfach im Schnee stehengelassen. Stattdessen fuhr umgehend ein Ratrac vor, der die Passagiere wieder zur Bergstation transportierte.

Eine weitere gute Nachricht: Die Aktion wurde von Fabian Sigrist gefilmt und umgehend auf dem Newsportal «Watson» veröffentlicht. Und die Online-Redaktoren zeigten sich ziemlich beeindruckt vom Einsatz der Ratrac-Fahrer: «Wir sagen: Das sind die wahren Helden der Pisten! Super Service!», kommentierten sie. Schön, machen die Medien nicht nur viel Wind aus dem Orkan, sondern haben auch ein gutes Auge für die Heinzelmännchen im Hintergrund.

Das ganze Video der «Rettungsaktion» sehen Sie hier.

#MeinAdelboden

Der Winter in den Bergen hat etwas Magisches. Um dies festzuhalten hat Adelboden Tourismus unter dem Motto “Dein Adelbodner Winter im Fokus” einen Fotowettbewerb lanciert.

Was ist Dein Adelboden-Moment schlechthin? Ist es die unberührte Natur, eine top präparierte Piste oder ein wärmendes Tee in einem der Cafés an der Dorfstrasse? Wo und wann schlägt dein Herz für Adelboden höher und was macht einen unvergesslichen Tag in den Bergen aus?

So einfach funktionierts:

Persönliches Winterfoto von Adelboden bis am 17. Februar auf Instagram sharen, mit @myadelboden verlinken und den Hashtag #MeinAdelboden verwenden.

Es ist auch möglich, das Bild auf die offizielle Facebook-Seite von Adelboden Tourismus zu posten (auch hier wieder mit #MeinAdelboden) oder eine E-Mail mit deinem Bild an wettbewerb@adelboden.ch . Mehr zu den Teilnahmebedingungen, sowie den attraktiven Preisen gibts auf: adelboden.ch.

 

Das Bild zum Beitrag zeigt mein Adelboden. Und mein Lieblingsmoment. Aussicht von der Höchststation zum Tschinggi – frisch verschneite Wälder, blauer Himmel und Sonne pur. Ein Klischée könnte man meinen, doch nein…Adelboden machts möglich! Und wie sieht Dein Adelboden aus?