Dr Summer chunnt!

Eeeeeeeendlich: pünktlich zu Beginn der Sommerferien hält der Sommer auch in den Alpen Einzug. Warme Tage stehen uns bevor,die Wetterprognosen sind vielversprechend: von 11 und mehr Sonnenstunden pro Tag und bis zu 27 Grad sprechen die Wetterpropheten.

Dass solche Hitzetage auf 1350 Meter ü. M. aussergewöhnlich sind, muss wohl nicht angefügt werden.

Erfreulich für alle (einheimischen) Sonnenanbeter, Wandervögel, Bergbahnen und alle Glacéverkäufer im Dorf, wenn die Temperaturen in die Höhe klettern.

Folgende Spots sind ideal für ein “Cool down”:

 

  • Kurze Wanderung zur Cholerenschlucht
  • Ein kühles Rotkäppchen im Café Haueter
  • Ein hausgemachtes Jogurt-Glacé im Des Alpes
  • Sprung ins eiskalte Dossenseeli
  • Frühmorgendlicher Aufstieg zum Bunderspitz
  • Abendliches Dolce far niente auf dem wunderschönen Dorfplatz

 

Der Sommer hat ja so viel zu bieten, und Adelboden noch viel mehr!

Auf Spurensuche im Bütschital!

Trotz typisch wechselhaftem Alpenwetter, wurde bei mir letzte Woche die Wandersaison eröffnet.

Da die Möglichkeiten fast grenzenlos sind, entschied ich mich (inspiriert durch diesen Blog) auf den Spuren des Vogellisis zu wandern. Erster Tipp für eine sorglose Wanderung im Engstligtal: Wandern Sie morgens los, Nachmittags kehrt das Wetter meist sehr schnell!

Los ging es via Aebi auf den Sillerenbühl, dem Blumenweg entlang zum Hahnenmoos, hoch zum Luegli und schliesslich abwärts ins Bütschital. Heute viel durchwandertes Gebiet, soll hier einmal das Vogellisi gewohnt haben.

Die Engländer nannten das Bütschital „Silent Valley“. Und sie hatten recht: So ruhig, wie das Bütschi, ist es sogar im Engstligtal selten. Wohl auch deshalb, hat sich das menschenscheue Lisi dorthin zurückgezogen.

Doch stille Wasser sind tief und so überrascht mich das Bütschi immer wieder: Fast unberührt sind Flora und Fauna, Murmeltiere (weniger menschenscheu als das Vogellisi), die Blumenvielfalt, die zwei ausgetrockneten Seen und schliesslich, der imposante Bütschifall, welcher das Tal abschliesst und eine imposante Steilwand hinuntertost.

Vom Regen durchnässt (befolgen Sie unbedingt meinen Tipp), aber zufrieden, machen sich die Beine bemerkbar; ja, auch Spurensuche hinterlässt Spuren.

 

Mehr Wandertipps gibt’s auf Adelboden Tourismus

Im Frühtau zu Berge

Wenn man früh morgens die Glocken klingen und viele Hufe trampeln hört ist es wieder so weit: der alljährliche Alpaufzug steht an. Rund 500 Fleckvieh machen sich auf den Weg ihre Sommerresidenz zu beziehen. In Reih und Glied klettern sie alle den steilen Pfad vom „Unter dem Birg“ bis nach oben zur Engstligenalp hinauf.
Und nicht nur sie stehen früh auf, sondern auch zahlreiche Besucher finden sich noch vor Sonnenaufgang ein, um dem Spektakel beizuwohnen. Doch anders als die Vierbeiner nahmen wohl die meisten die Gondelbahn nach oben. Aber schliesslich musste man ja auch vorher oben sein, um die tapferen Bergsteiger gebührend zu empfangen.

Heu gehört auf die Bühne

Eigentlich nennt man erst den Juli den Heumonat. Aber ich habe sie natürlich schon jetzt wieder überall an den steilen Wiesen des Engstligtals gesehen. Die mit Sensen und Heugabeln Bewaffneten. Die da Gras mähen, zetten, zusammenrechen, wenden, trocknen und abtransportieren – notabene an Orten mit einer Hangneigung, wo andere bereits im Klettergurt den dritten Haken in die Wand schlagen. Ja, so steil ist das dort.

Und man muss kein Jungrind sein, um Heu zu mögen. So viele Möglichkeiten stecken in der Biomasse: Ich denke da zum Beispiel an romantische Nächte im Heu. Daneben haben ferner Spitzenköche diese aromatische Zutat entdeckt und bereiten nun Heusuppe und Lammkeule im Heumantel zu. Im Hausbau ist die Diskussion um Heu als Isolationsmaterial ebenfalls wieder aktuell. Im Wellness-Sektor lässt sich der betuchte Gast daneben gerne mit einer Heupackung verwöhnen.

Auch darum arbeiten die mit Sensen und Heugabeln also weiter in den Hängen. Auch darum wagen sie sich in so steile Wiesen, dass das knietiefe Gras ihre Nase kitzelt. Denn noch ist nicht genug Heu unten für alle.

Hallo, und bitte recht freundlich!

Liebe Vögeli und die, die es noch werden wollen,

Vielleicht hat der ein oder andere in letzter Zeit bereits auf die Blogger-Seite geluschert und dort einen neuen Namen entdeckt. Und jetzt greife ich auch endlich aktiv ins Geschehen mit ein. Doch anders als bei meinen lieben Schreiber-Kollegen wird meine Waffe der Wahl nicht die Feder, sondern die Fotokamera sein. Daher werde ich hier statt Worten lieber Bilder sprechen lassen. An geeigneten Motiven mangelt es unserem schönen Bergdörfchen mit Sicherheit nicht. Zwar bin ich nicht mehr Vollzeit-Adelbodner, doch den Blick für die schönen Dinge hier habe ich nicht verloren. Und ich werde mir Mühe geben sie alle für euch einzufangen und euch Adelboden und seine Menschen etwas näher zu bringen.

Gerade jetzt wo die Sommersaison ansteht und sich die Temperaturen in wuchtige Höhen schrauben, gibt mir diese Aufgabe die Gelegenheit die Hitze der Stadt hinter mir zu lassen und zurück ins Vogellisital zu fliehen. Zwar hat Bern das Marzilibad, doch bis man dort angekommen ist hat einem die Sonne bereits geschmolzen und das Panorama kann auch nicht mit unserem schönen Gruebi-Bad mithalten. Und auch ein kühles Apéro geniesst sich besser mit Aussicht und einer kleinen Bergbrise um die Nase. Wo also lässt sich der Sommer schöner verbringen als in Adelboden?